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Karten

Viele Menschen folgen ihrer Intuition, manche entwickeln diese Gabe weiter.
Für Gelehrte und Seher ist das Kartenlegen seit Jahrhunderten ein Schlüssel zur Intuition und ein Fenster zur Zukunft.
Die Deutung erfordert viel Übung und Erfahrung und eine starke Konzentration auf das Innere.

Ich möchte euch hier gerne zwei Methoden vorstellen, Tarot und die Lenormand Karten.

* * * Tarot * * *

Der Ursprung des Tarot liegt im Dunkeln, möglicherweise stammen sie aus dem alten Ägypten und kamen über das Volk Israel in den europäischen Raum. Wie bei anderen Denkmodellen und Verfahren in diesem Bereich spielt der persönliche Glaube eine große Rolle.

Ein Tarot besteht aus 78 Karten, 21 numerierten Trumpfkarten (die großen Arkana), einem Joker (der Narr), 4 Farben mit je 10 Zahlen- und 4 Hofkarten (die kleinen Arkana). Die Bezeichnung Arkana geht auf den Plural des lateinischen Wortes für Geheimnis ´arcanum´ zurück.

Die großen Arkana: diese Karten stellen die großen Geheimnisse, die Urbilder gelebter menschlicher Erfahrungen in mystischer und weltlicher Sicht dar. Sie beinhalten alle Ereignisse und Schicksalswendungen die im Leben erdenklich sind. Falls während einer Sitzung mehr Karten der großen Arkana fallen, bist du in der Hand des Schicksals, dein Zukunft ist vorbestimmt.

Der Narr: das Symbol für kindliche Unschuld und die spontane Lust am Leben. Er handelt gefühlsmäßig richtig und schlafwandlerisch sicher, er ist frei und umgebunden wie der Wind.

Die kleinen Arkana: die Karten geben durch Inhalt und Lage Erklärungen zu den Karten der Großen und präzisieren ihre Bedeutung. Falls während einer Deutung mehr Karten der Kleinen Arkana gezogen werden, liegt dein Schicksal maßgeblich in deinen eigenen Händen. Es gibt 4 Farben mit unterschiedlichen Zuordnungen.
Stäbe - Antrieb, Wille, Unmittelbarkeit
Schwerter - Verstand, Realität, geistige Tiefe
Kelche - Gefühl, Traum, seelische Tiefe
Münzen - Besitz, Beruf, materielles Sein

Legemuster (Spreads) : Es gibt viele verschiedene Spreads, die kleineren eignen sich besser für spezifische Fragen, die großen erlauben einen allgemeinen Überblick.

Der einfache Dreier: Diese alte Methode benutzen die Zigeuner um eine spezifische Frage zu beantworten. Der Fragende zieht drei Karten, die erste symbolisiert die Vergangenheit, die zweite die Gegenwart, die dritte die Zukunft. Ist die Antwort unklar, wiederholt man das Verfahren noch zweimal.

Das keltische Kreuz : Es besteht aus 10 Karten, die in einem bestimmten System ausgelegt werden. Die erste Karte ist der Signifikator, sie wird vorher ausgewählt, passend zum Fragenden und seiner Frage und offen ausgelegt. Dann folgen: Karte 1 - was den Fragenden bedeckt (derzeitige Lage) . Karte 2 - was den Fragenden kreuzt (Einflüsse und Hindernisse). Karte 3 - was unter dem Fragenden liegt (jüngste Vergangenheit). Karte 4 - was hinter dem Fragenden liegt (vergangene Ereignisse). Karte 5 - was den Fragenden krönt (das mögliche Ziel). Karte 6 - was vor dem Fragenden liegt (einflüsse in naher Zukunft). Karte 7 - negative Gefühle und Ängste. Karte 8 - Familie und Freunde und ihre Meinung. Karte 9 - positive Gefühle, Hoffnungen und Ideale. Karte 10 - Ergebnis und Antwort auf die Frage.

Der 42-Karten-Spread: ein uraltes Legemuster, das italienische Hexen bevorzugt haben sollen. Die Karten müssen gründlich gemischt werden und werden in 6 Reihen zu je 7 Karten ausgelegt. Der Deuter hat hier wenig Anhaltspunkte, darum ist dieser Spread nur intuitiven Menschen zu empfehlen, die mit der Bedeutung der Karten völlig vertraut sind.

* * * Lenormand * * *

Diese Karten wurden nach Mlle Lenormand, einer der berühmtesten Wahrsagerinnen benannt. Es sind 36 Orakelkarten, jede einzelne hat eine bestimmte Bedeutung, aber wie beim Tarot auch, ist die Beziehung der Karten untereinander sehr wichtig. Auch hier gibt es Spreads, die dem Deutenden hilfreich sind.

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Was meiner Meinung nach für beide genannten und auch alle anderen Deutungsmodelle gilt, ist Sensibilität. Nicht nur um Umgang mit den Karten, sondern vor allem im Umgang mit dem Fragenden, hier ist Menschenkenntnis und ganz viel Fingerspitzengefühl erforderlich. Ich würde niemals (!) jemanden, egal wie die Karten liegen, eine Krankheit, einen Unfall oder gar Schlimmeres aus den Karten lesen.


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