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Alternativen

Alternative und komplementäre HIV/AIDS-Therapie

Heilpraktiker Wilfried P. Bales, Köln

Gibt es eine alternative und komplementäre HIV-Therapie-Strategie?



"Die 'Kombi' bleibt bei einer HIV-Infektion leider die einzige Therapiemöglichkeit". Dieser Satz war kürzlich in einer bundesweiten schwulen Zeitschrift zu lesen und spiegelt die weit verbreitete Überzeugung der orthodoxen Medizin und vieler HIV-Positiver wieder.

Dass es zunehmend mehr Langzeitpositive gibt, die zeigen, dass es auch ohne Chemie-Cocktails geht, scheint die Wissenschaft und die Medizin wenig zu interessieren. Von der klassischen Medizin werden sie als "Langzeitüberlebende" bezeichnet, was beinhaltet, dass die Theorie, dass sie bereits tot sein müßten, ernster genommen wird als die Tatsache, dass sie noch leben. Hier wäre es angemessen von "Langzeitpositiven" zu sprechen und angebracht stärker in die Richtung zu forschen, was diese Menschen gesund bleiben läßt.

Studie zu komplementären Behandlungsmethoden
In 8 Studien über Langzeitpositive mit einer durchschnittlichen Infektionszeit von bis zu 14 Jahren (11-15) wurde deutlich, dass keiner antiretrovirale Medikamente über längere Zeit nahm; die überwiegende Mehrheit nahm überhaupt keine derartigen Medikamente.

Die bei der 7. Europäischen AIDS-Konferenz 1999 in Lissabon vorgestellte "ELECTHIV-Europaweite Studie zur Beurteilung komplementärer Behandlungsmethoden bei HIV" zeigt, dass in der Praxis alternative und komplementäre Therapien bei HIV eine große Bedeutung haben. Ausgewertet wurden 2882 Fragebogen, darunter nur 186 aus Deutschland und 1257 aus Italien. Unterschieden wurde in konventionell = Schulmedizin; alternativ = ohne Schulmedizin; komplementär = alternative Mittel zusätzlich zur Schulmedizin; naiv = ganz ohne jede Behandlung.

Immerhin machten im asymptomatischen Stadium nahezu 18 % eine alternative, fast 24 % eine komplementäre Therapie und fast 25 % waren sogenannte 'Naive', d.h. ohne jede Behandlung. Im symptomatischen Stadium stieg die komplementäre Therapie auf fast 36 %, die alternative sank auf nahezu 9 % und naiv waren gut 7 %. Auch im Stadium AIDS machen noch über 41 % eine komplementäre Therapie, nur gut 3 % eine alternative und fast 5 % waren selbst in diesem Stadium naiv. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass 43,1 % der befragten HIV-Patienten in Europa alternative und komplementäre Methoden anwendet und die Häufigkeit des Einsatzes dieser Mittel mit dem Fortschreiten der Erkrankung sogar noch ansteigt. Die Studie macht deutlich, dass in allen Stadien der HIV-Infektion die komplementäre Therapie den größten Zuspruch hat. Der hohe Anteil an Naiven von 37 %, davon allein fast 25 % im asymptomatischen Stadium, macht deutlich, dass offensichtlich viele HIV-Positive unzureichend informiert sind über die Chancen einer alternativen und komplementären HIV-Therapie, vor allem hinsichtlich der enormen Bedeutung einer prophylaktischen Therapie zur Verhinderung eines symptomatischen und eines AIDS-Stadiums bzw. einer erworbenen Immunschwäche.

Die Teilnehmer nutzten folgende Behandlungsmethoden: Vitamine/Mineralien, Phytotherapie, Ernährung, Entspannung, Homöopathie, Massage, Aromatherapie, Yoga und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Sie berichteten von höchst unterschiedlichen Besserungen hinsichtlich der Lebensqualität (verbessertes Allgemeinbefinden, Abbau von Streß, Angst, besserer Schlaf); von HIV-assoziierten Symptomen (Appetit, Gewichtszunahme, Hautprobleme, Durchfall, Schmerzzustände, Fieber); dem Rückgang HIV-bedingter Erkrankungen (Kryptosporidiose, Candida, Herpes simplex-Virus) und von Laborwerten (Helferzellen, Leberenzyme). Die bewußt alternativ orientierten (Langzeit-) HIV-Positiven, von orthodoxen Medizinern falsch verstanden als 'Therapierenitente' oder in Ableitung von 'Alternative' als 'Alternaive' bezeichnet, finden weitestgehend in der wissenschaftlichen HIV/AIDS-Kritik Orientierung und Unterstützung, die als Auslöser für AIDS bzw. eine erworbene Immunschwäche nicht den Virus HIV sieht, sondern multifaktorielle Ursachen wie Drogenkonsum, Mangelernährung, häufige Infektionen, psychische Belastungen, Ängste usw.

Ein Teil der Kritiker postuliert, dass HIV bislang nicht nach wissenschaftlichen Kriterien isoliert wurde und daher auch nicht als Ursache für AIDS deklariert werden könne. Allerdings fühlen sich alternativ orientierte HIV-Positive häufig auch von der HIV/AIDS-Kritik unverstanden, da sie oftmals selten bis nie mit Drogenkonsum, Poppers, häufigen Infektionen u. dgl. in Berührung kamen und sich dennoch mäßige bis erhebliche Stoffwechselstörungen und/oder Immundefizite feststellen lassen.

Multifaktorielle Ursachen für AIDS
Als gemeinsamen Nenner sehe ich mit Prof. Hässig et. al. anhaltenden Streß durch psychische, traumatische, toxische und pharmatoxische, ernährungsbedingte und infektiöse Belastungen mit nachfolgender Verschiebung des Stoffwechsel- und Immungleichgewichtes und daraus resultierendem negativen Einfluß auf wichtige Immunparameter. Die Erfahrungen zeigen, dass HIV-Positive in der Regel vielfältige Stoffwechsel-, Hormon-, Darm-, Organ- und Immunsystemstörungen haben, deren volles Ausmaß meist nicht mit den üblichen eingegrenzten schulmedizinischen Laborwerten, sondern nur aufgrund zusätzlicher spezieller Laborparameter schon vor Auftreten von Symptomen sichtbar wird. Werden diese Belastungen nicht rechtzeitig korrigiert, treten häufig zunehmend Symptome und (AIDSdefinierende) Krankheiten auf, die mit naturheilkundlichen Verfahren schwerer oder nicht mehr zu behandeln sind und im Extremfall - vor allem bei vorheriger Nichtbehandlung - häufig als letzten Rettungsanker dann die antiretrovirale Kombinationstherapie zur Unterdrückung entzündlicher Prozesse und der 'Viruslast' notwendig machen.

Ursachen hierfür sind insbesondere: der oftmals hohe Angstlevel vor HIV, Krankheit, AIDS und Tod sowie das streßbedingte Cortisol-DHEA-Ungleichgewicht, Mangel- und Fehlernährung, Fremdeiweißzufuhr, Vitamin-, Mineral-, Spurelelemente- und Aminosäuren-Defizite, mangelnde Entgiftungskapazität durch Leber, Nieren und Lymphe sowie Glutathionmangel, Darmdysbiose, Pilzbelastungen, Allergien, Entzündungen, Darm-Immunsystem- und Hormondysbalancen sowie insbesondere der mit diesen Belastungen verbundene chronische oxidative Streß sowie fehlende Antioxidantien und die daraus resultierende Ganzkörperentzündung.

Unabhängig davon, ob nun HIV bei dem ganzen Geschehen eine Rolle spielt oder nicht, ist auffällig, dass bei HIV-Positiven mehrere Laborparameter wie diverse Entzündungsmarker, die Hypergammaglobulinämie sowie das Verhältnis der Helferzellen zu den Suppressorzellen (Ratio) sowie die oftmals kontinuierliche Abnahme der Helferzellen, auf bakterielle, virale, intoxikologische und oxidative Belastungen sowie auf ein Autoimmungeschehen hinweisen.

Werden diese Störungen aber rechtzeitig mit natürlichen Therapien und Medikamenten behandelt sowie regelmäßig kontrolliert und durch eine gesunde Lebensweise unterstützt, tritt erfahrungsgemäß auch nach über 15 Jahren HIV-Infektion - ohne Chemie-Cocktails - kein AIDS auf. Allerdings reicht hier nicht die alleinige Anwendung einzelner naturheilkundlicher Methoden oder Mittel. Zumindest kann eine alternative Therapie ohne Kombipräparate nur dann erfolgversprechend sein, wenn eine ganzheitliche, d.h. auf verschiedenen Ebenen einsetzende Stoffwechsel- und Immuntherapie angewandt wird.

Unabhängig davon, ob ein HIV-positiv Getesteter an die Existenz von HIV und ggf. von HIV als Ursache für AIDS glaubt oder nicht oder ob er die Kombimedikamente nimmt oder nicht, immer geht es um das bestmögliche Stoffwechselgleichgewicht und um die optimale Schlagkraft und Kompetenz des Immunsystems. Dies kann nur mit einer auf gezielter Diagnostik aufgebauten ganzheitlichen Stoffwechsel- und Immuntherapie erreicht werden und führt dann zu sichereren Ergebnissen als die alleinige Einnahme von oft teuren, allgemein immunstärkenden Mitteln. Eine Immuntherapie kann zudem erst voll wirksam werden, wenn insbesondere die mit den obigen Belastungen verbundene Ganzkörperentzündung unter Kontrolle ist.

Ganzheitliche HIV-Therapie
Eine ganzheitliche HIV-Therapie setzt spezifische Kenntnisse auf diesem Gebiet sowie der HIV/AIDS-Kritik voraus und beinhaltet vor allem Hilfen zur Auflösung der Angst vor dem Dogma: HIV = AIDS = Tod, eine umfassende Darmtherapie sowie eine intensive Entgiftung, Ausleitung, Entsäuerung und eine Ernährungsumstellung auf Vollwertkost. Ferner Immunaufbautherapien durch gezielte Immunregulation und Immunstimulation, gesunde Ernährung, Bewegung, Sport sowie Streßprophylaxe durch diverse Entspannungsmethoden. Darüber hinaus sollte sie eine psychische Stabilisierung durch Gespräche, Psychotherapie, klassische Homöopathie, medizinische Heilhypnose u.a.m. beinhalten.

Und nicht zuletzt sollte der HIV-Patient die Therapie unterstützen durch eine angepaßte gesunde Lebensweise mit einem geregelten Tagesablauf, Psychohygiene, weitestgehendem Drogenverzicht sowie der Anwendung natürlicher Therapien und Medikamente, wo immer dies möglich ist. Bei HIV-Patienten unter Kombitherapie geht es zusätzlich insbesondere um die Unterstützung der durch die Kombipräparate hoch belasteten Organe wie Leber, Nieren, Milz und Knochenmark, des Nerven- und Immunsystems, sowie darum, die durch die Kombipräparate verursachten Schädigungen der Mitochondrien - als wahrscheinliche Hauptursache für vielfältige (AIDSdefinierende) Krankheiten und Infektionen - in Grenzen zu halten bzw. um die natürliche Behandlung von Lipodystrophie, Polyneuropathie, Pankreatitis, Myopathie, Anämie, Laktatazidose, Leberschäden, Osteoporose usw.

Besondere Hürden stellen die oftmals negative Einstellung der Ärzte gegenüber alternativen und komplementären HIV-Therapien sowie deren Finanzierung für HIV-Positive dar, die diese Mittel selbst nicht aufbringen können. Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen ohne weiteres die Kombi- Medikamente mit 2.000 - 4.000 DM monatlich. Warum können sie eine wesentlich kostengünstigere alternative HIV-Therapie für gesundheitsbewußte Patienten nicht ebenso selbstverständlich übernehmen?

Nähere Informationen unter:
www.helferzelle.de

wilfried@hp-bales.de

Telefon: 0211/550 40 40



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