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Das Gespräch

29. Oktober 2008

Das Gespräch findet in den Räumen der GIAG statt. Mein "Fall"manager ist ein neuer Mitarbeiter.

Mehr als pünktlich bin ich da. So etwa ne viertelstunde vorher huscht eine Mitarbeiterin in das Zimmer. Ich warte. Raus kommt sie nicht mehr.

Dann werde ich von meinem Fallmanager (... Ich mag kein "Fall" sein) hinein gebeten.

Mir wird erklärt, das sei der erste Tag des Neuen, daher wären sie zu zweit. Ist ok für mich.

Mit dem vorherigen Fallmanager der GIAG lag ich am Ende ziemlich im Clinch. Aber dazu später mehr.

Die beiden schauen in den Rechner: "oh, wir haben Sie ja seit vier Jahren hier nicht gesehen!" ...

Nee, nee, da hab ich meine Ausbildung abgeschlossen, und danach viele fruchtlose Bemühungen unternommen, die allesamt von der GIAG blockiert wurden.

Offensichtlich haben beide nicht mal in die Akte geschaut.

Ich erkläre meine berufliche Situation. Zum tausendsten Mal in diesen Räumen. Wiederhole meine Forderung auf Nachbesserung wegen der fehlenden Ausbildungsinhalte während meiner Umschulung bei der DAA.

Ich bin jetzt Mediengestalter für Digital- und Printmedien, Fachrichtung design.

Leider nur halb.

Der gesamte Bereich "Digitalmedien" wurde ein halbes Jahr nach Ausbildungsbeginn seitens des Ausbilders, der DAA (Deutsche Angestellten Akademie, ein gewerkschaftseigener Bildungsträger) gestrichen.

Darüber war der heutige stellvertretende Geschäftsführer der GIAG bereits damals informiert.

Die Mitarbeiterin, die den neuen "einarbeiten" sollte, warf die Delegation der Schüler damals aus ihrem Büro. Sie wollte nichts davon hören.

Der damalige Schulleiter der DAA Marburg, (Gewerkschaftschafter/Inzwischen aufgestiegen), sagte damals vor der versammelten Klasse, "er könne mit uns machen, was er wolle."

Nun, der Printbereich lag damals schon am Boden. Den Rahmenlehrplan vom Kultusministerium ham se einfach in die Ecke gekickt ... und uns gezielt in die Arbeitslosigkeit ausgebildet.

Mann, der Digitalbereich >also Internet< ist der halbe Beruf, ein äusserst relevantes Einstellungskriterium. Über 40 Schüler kämpften ... aber nichts geschah. Ver.di, IHK, der Chef des Arbeitsamtes ... alles nur Laberbacken ... Keiner hat geholfen.

Nachdem ich die Situation erklärt habe, verläuft das Gespräch recht angenehm. Wir kommen scheinbar wirklich auf einen Nenner. zufriedenstellend.
Ich freu mich, endlich gehts voran.

Wir kommen überein, das ein Profiling stattfinden soll, bei dem die Defizite in der Ausbildung ausgelotet werden sollen.

Fein. Nur blöd, das wir das vor zwei Jahren schon einmal getan haben. :( hm hm hm. Dann wird halt erst ab da bis heute "profiled". Hört sich gut an.

Die beiden arbeiten eine Eingliederungsvereinbarung aus und legen mir diese zur Unterschrift vor.
...


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