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Kommunikation geht anders!

'Fall'manager No. 4
21.04.2009

Diesmal gehe ich allein hin, schon um meinen guten Willen kund zu tun. Das erwies sich bald als Fehler und wird nicht wieder vorkommen. Andererseits konnte ich so leicht erkennen, welches Geistes Kind der 'Neue' ist.

In der Einladung meines 'Fall'managers wurde ich wieder einmal aufgefordert Bewerbungsunterlagen und Lebenslauf mitzubringen. Also nochmals dazu: Mein Lebenslauf liegt der GIAG seit langem vor. Aufgrund der Eckdaten wurde mein Bewerberprofil erstellt. Die Aufforderung in der Einladung beinhaltet nicht das Beibringen der Unterlagen zu 'erfolgten Bewerbungen'.

Meine Zeugnisse usw. gehen die GIAG nix an (Datenschutz). Darauf wurde mehrfach von mir verwiesen.

Meine Bewerbungsunterlagen hatte ich einige Male dabei, diese wurden jedoch nie angesehen. Hier handelt es sich um eine sehr umfangreiche (ausgedruckte) Sammlung von Arbeiten im print-Bereich. Zur Einsichtnahme und Einschätzung meiner Arbeitsweise stehen diese Arbeiten interessierten Arbeitgebern auch als offene Dateien im eps-Format zur Verfügung. Ich bin jedoch nicht bereit und teilweise rein rechtlich nicht befugt, diese teils copyright bzw. urheberrechtlich geschützten Dateien der GIAG in irgendeiner Form zur Verfügung zu stellen. Und meine Ideen zu Gestaltung und Layout sind MEIN GEISTIGES EIGENTUM, diese werde ich der GIAG aufgrund des gestörten Vertrauensverhältnisses keinesfalls zur Verfügung stellen. Außerdem hoffe ich nach wie vor, irgendwann einmal damit meinen Lebensunterhalt verdienen zu können.

Mir wurde von Herrn 'Fall'manager No. 4 im Gespräch gesagt, es wäre seit 'Fall'manager No. 1 dokumentiert, dass ich mehrfach dazu aufgefordert worden wäre, die „Nachweise zu erfolgten Bewerbungen“ mitzubringen und ich hätte dies nicht getan. Das ist schlicht unwahr und kann von mir lückenlos belegt werden.

Soll mir hier etwa Faulheit unterstellt werden? Naja, „den möglichen Hinweis auf eine psychische Störung“ hat man bei der GIAG bereits aktenkundig gemacht … doch dazu später mehr …

Ich frage den Herrn, ob er jetzt die nächste Sanktion gegen mich in Arbeit hat … und ob er die deutsche Sprache neu erfinden will.
George Orwell lässt grüssen! >>1984 << - ob er das Buch wohl gelesen hat und als Lehrbuch missverstanden hat?

Er darauf: ich wäre doch so „rechtsbewandert“ ich würde genau wissen, dass er mich dafür nicht sanktionieren könne. Auch bei dem Gespräch mit dem stellvertretenden Geschäftsleiter hätte ich die geforderten Bewerbungsunterlagen nicht vorgelegt. Das ist schlichtweg nicht wahr, der wollte diese schlichtweg nicht sehen. Meine Bewerbungsunterlagen hatte ich dabei. Auch der wollte die deutsche Sprache neu erfinden.

Der Stellvertretende sprach darüber, ob ich ihm die erfolgten Bewerbungen vorlegen könnte und ich erklärte mich dazu gern bereit, vorausgesetzt er sagt mir wie viele er denn gerne hätte und für welchen Zeitraum. Diese Frage ließ er jedoch offen, da sich dieses Gespräch ausschließlich um die privat angestrebte Klage von der 'Fallmanagerin' No. 3 drehen sollte und nicht um meine berufliche Situation.

'Fall'manager No. 4 fordert mich jetzt dazu auf, die entsprechenden erfolgten Bewerbungen in Kopie mit Anschreiben, kompletter Bewerbung (da er sehen müsse, wie ich mich bewerbe) und dem Absageschreiben der entsprechenden Arbeitgeber, beizubringen. Die Kosten für diese von der GIAG geforderte Dokumentation wären mit der Erstattung der Bewerbungskosten in Höhe von 5 Euro gedeckt. Dieser Ansicht bin ich nicht.

Ich erkläre ihm, dass ich ihm gern eine Liste mit den Arbeitgebern vorlegen werden, bei denen ich mich beworben habe und ihm die Dokumentation per e-mail zusenden werde. Damit ist er nicht einverstanden. Er will die Dinger ausgedruckt! Ausserdem wies ich ihn darauf hin, dass viele Arbeitgeber keine Absageschreiben zusenden, das ich darauf keinerlei Einfluss habe diese daher nicht beibringen kann. Doch das interessiert den nicht.

Um auf Nummer Sicher zu gehen bat ich den Herrn 'Fallmanager No. 4, mir verbindlich zu erklären, was für die GIAG eine erfolgte Bewerbung ist und welche Nachweise die GIAG fordert um diese anzuerkennen. Schriftlich, bitte. Auch fragte ich, wie hier bei Online-Bewerbungen verfahren wird, da ich derzeit meine Bewerbungen meist aus Kostengründen online versende und entsprechende Korrespondenz nur als e-mail vorliegt. Ein Ausdrucken der gesamten e-mail-Korrespondenz für die GIAG sowie einer lückenlosen Dokumentation zu jeder Bewerbung ist mir aus Kostengründen nicht möglich.

Diese Fragen beantwortete mir der 'Fall'manager No. 4 jedoch nicht. „Er würde sich von mir nicht wie ein dummer Junge behandeln lassen, und wenn ich überall so auftreten würde wie bei ihm, würde er sich nicht wundern warum ich keine Arbeit finde.“ Die Antwort auf meine Frage, was an meinem Auftreten denn nun falsch sei, beantworte dieser Herr ebenso nicht. Stattdessen greift er mich nochmals an „Wenn ich so zu einem Vorstellungsgespräch gehen würde, würde er sich nicht wundern, wenn mich kein Arbeitgeber einstellen würde.“ Ich empfinde das als Unverschämtheit … und weiter sagt er im selben Tonfall: „Im Übrigen müsse ich das mit den e-mails doch wissen, ich sei doch so ein Internet-Spezialist.“

Auch auf meine nochmalige Bitte um Verlängerung des Vermittlungsgutscheins erhielt ich keine Antwort. Auf meine Frage nach der bis heute ausstehenden Antwort zum Widerspruch meines Anwalts bezüglich der 'Fortbildung' erhielt ich keine Antwort.
Ahhhh ...

Dann erklärt er mir, er wolle die Nachweise von zehn erfolgten Bewerbungen monatlich. Er würde mir darüber einen Verwaltungsakt mit einer Eingliederungsvereinbarung zusenden, da man mit mir nicht reden könne, würde er mit mir nur noch schriftlich verkehren.

Ich erkläre ihm, dass ich das nach diesem Gesprächsverlauf ebenfalls für angeraten halte, da ich seitens der GIAG-Mitarbeiter keinerlei Hilfe und Unterstützung erkennen kann.

Er erklärt mir, ich könne das jetzt gerne wieder schreiben... ich wisse schon wo.

Zur Information:
Die Bürotür zum Gang war während des gesamten Gesprächs geöffnet.

Ich saß mit dem Rücken zur Tür.

Während des Gesprächs beantwortete mir dieser Herr beinahe jede Frage mit einer Gegenfrage. Eine Antwort bekam ich nicht. Auf meine Frage, was das denn für eine seltsame Form der Kommunikation sei, beendet der Herr 'Fall'manager No. 4 das Gespräch.

Am nächsten Tag erhalte ich die Eingliederungsvereinbarung per Verwaltungsakt.


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