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Unerfüllbare Forderungen

an der Tagesordnung?

Mit der o.g. Eingliederungsvereinbarung fordert 'Fall'manager No. 4:

Sie unternehmen vom 01.05.2009 bis 30.06.2009 mindestens 15 Bewerbungsbemühungen um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber im Anschluss an den oben genannten Zeitraum folgende Nachweise vor:

Punkt 1: Bewerbungsschreiben

Punkt 2: Eingangsbestätigungen der Bewerbungen

Punkt 3: Absagen

Zu Punkt 2:
Mit derartigen Forderungen an einen potentiellen Arbeitgeber heranzutreten ist unzumutbar, da es im Ermessen des Arbeitgebers liegt, mir eine derartige Bestätigung zukommen zu lassen. Um dieser Forderung nachzukommen muss ich die Bewerbungen per Einschreiben mit Rückschein zu versenden. Diese Vorgehensweise ist vollkommen unüblich und weckt bei potentiellen Arbeitgebern unnötig Argwohn (Verdacht auf Faulheit), was den Erfolg der Bewerbungsbemühungen von vorn herein in Frage stellt, wenn nicht gar unmöglich macht.

Des Weiteren sind die zusätzlichen Porto-Kosten in Höhe von 3,85 Euro für mich als Hartz IV-Empfängerin nicht tragbar. Pro Bewerbung werden pauschalisiert lediglich 5 Euro erstattet. Die Kosten für eine gewöhnliche Bewerbung betragen bereits 14,85 Euro für das Ausdrucken der erforderlichen Dateien, diverser Zeugniskopien, Briefumschläge, der billigsten Bewerbungsmappe sowie für "normale" Portokosten. Damit hat die Leistungskürzung für mich bereits begonnen; denn insgesamt wären das: 280,50 Euro (18,70 x 15).

Eine weitere Möglichkeit, diesen Nachweis zu erbringen ist, die Bewerbungen persönlich abzugeben. Hierbei entstehen Fahrtkosten in erheblicher Höhe. Auch diese Kosten werden seitens der GIAG, gemäß der Aussage von 'Fall'manager No. 4, nicht übernommen. Dieser erklärte mir: Die zusätzlichen Kosten zum Erbringen dieser Nachweise seien in den Bewerbungskosten von 5 Euro enthalten. Die Übernahme dieser zusätzlichen Kosten stellen für mich eine unzumutbare Härte dar und werden durch die Grundsicherung nicht gedeckt.

Vermittlungsvorschläge seitens dieses 'Fall'managers erhielt ich bis dato nicht, da es derzeit keine Stellen im Printbereich gibt. Auch ich konnte keine Stellenangebote finden, die meiner Qualifikation entsprechen und bewerbe mich daher ohne die Aussicht auf jeglichen Erfolg bei geeigneten Arbeitgebern um die Bedingungen der EV zu erfüllen.

Die Bewerbungen sind somit schlichtweg für den Papierkorb.

Zu Punkt 3:
Die Unmöglichkeit der Forderung seitens des 'Fall'manager No. 4, Eingangsbestätigungen sowie Absagen der Arbeitgeber vorzulegen ist eindeutig. Diese Forderungen sind für mich nicht erfüllbar. Hierauf habe ich keinerlei Einfluss und es liegt ausschließlich im Ermessen des Arbeitgebers, von deren Wohlwollen ich somit abhängig bin, mir die geforderten Nachweise zuzusenden. Ausserdem muss ich somit den entsprechenden Arbeitgebern bereits in der Bewerbung als Bittstellerin entgegentreten, was der Erwägung zu einer Einstellung höchst hinderlich ist. Dann will ich mal hoffen, dass es noch fremde Menschen (also Arbeitgeber) gibt, die helfen und antworten.

Gemäß der Rechtsfolgenbelehrung droht mir bei erstmaliger Verletzung der Grundpflichten eine eine Kürzung der Leistung in Höhe von 30%, beim zweiten Mal erhöht sich die Kürzung auf 60% und dann folgt 100%iger Leistungsentzug. Bei der angedrohten Leistungseinstellung wäre ich wieder einmal nicht mehr krankenversichert und mir droht die Obdachlosigkeit. Eine weitere Sanktionierung scheint somit das Ziel der o.g. EGV zu sein und nicht die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.



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