peperonity.net
Welcome, guest. You are not logged in.
Log in or join for free!
 
Stay logged in
Forgot login details?

Login
Stay logged in

For free!
Get started!

Text page


bannkreis.peperonity.net

Fax <

An das
Bildungswerk der Hessischen
Wirtschaft e.V., Gießen

Maßnahme Aktivierung und Profiling vom 10.11. – 21.11.2008
Sehr geehrter Herr W.,

am Montag, 08. Dezember 2008, hatte ich einen Termin bei meiner Fallmanagerin (No.3) bei der GIAG. In diesem Gespräch wurde ich darauf hingewiesen, dass aus Ihrem Hause eine Beurteilung meiner Person abgegeben wurde, die nicht den Tatsachen entspricht.

Mir wurde gesagt, ich sei von Ihrer Mitarbeiterin Frau X als aggressiv und beleidigend eingestuft worden. Des weiteren hätte ich nicht „mitgearbeitet“. Diese Beurteilung ist als Ruf schädigend anzusehen und entspricht in keinster Weise den Tatsachen. Außerdem habe ich zu keiner Zeit dazu zugestimmt, dass ein psychologisches Persönlichkeitsprofil seitens Ihrer Dozenten erstellt wird, was offensichtlich geschehen ist. Dies ist ein Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte.

Am 21.11.2008 wurden die Teilnehmer kurz vor Unterrichtsende von Frau X dazu aufgefordert, die Maßnahme zu bewerten. Mit einer negativen Kritik an ihrer Arbeitsweise und Kompetenz konnte Frau X offensichtlich nicht umgehen. Offensichtlich betrachtete Frau X die Wahrheit als beleidigend. Vielmehr wurde ich Im Laufe des Lehrgangs immer wieder indirekt und direkt von Frau X beleidigt und provoziert.

An dieser Stelle eine kurze Zusammenfassung:
Zu Beginn der Veranstaltung befand ich mich in einer Ausnahmesituation, da mir die Lebensgrundlage seitens der GIAG unrechtmäßig entzogen wurde. Die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes wurde seitens der GIAG in voller Höhe widerrechtlich eingestellt. Dadurch konnte ich meine Miete nicht zahlen, ich hatte kein Geld für Nahrungsmittel, geschweige denn für die Fahrkosten zu Ihrer Bildungsstätte. Über diesen Umstand war Frau X unterrichtet. Sie hatte keinerlei Verständnis dafür, dass ich ob dieses Umstands zugegebenermaßen aufgebracht und verzweifelt war.

Bereits am ersten Tag fragte ich Frau X, ob das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft in der Lage sei, ein Profiling dahingehend zu erstellen, berufsspezifische Neuerungen im Beruf des Mediengestalters für Digital- und Printmedien (beginnend ab 16.11.2005) festzustellen. Dieses wurde mir seitens der GIAG zugesagt. Hierzu legte ich ein bereits am 16.11.2005 erstelltes Angebot vor, bei dem die fehlenden Ausbildungsinhalte seitens der DAA festgestellt und aufgelistet waren.

Frau X behauptete, dies zu können. Auch behauptete sie fünf Stunden nach Beginn der Maßnahme, die Situation aller Teilnehmer perfekt abschätzen zu können. Das ist schlichtweg anmaßend, worauf sie von mir hingewiesen wurde.

Mein „Profiling“ fand am 12. November 2008 mit Frau Y statt. Erstellt wurde das Bewerberprofil der Arge mit der Referenz-Nummer xxx.

Der so genannte „Hilfeplan/Hildevereinbarung“, in dem widerrechtlich Personen bezogene Daten erhoben werden, wurde mit mir nicht besprochen. Von diesem erfuhr ich zufällig am nächsten Tag. Von mangelnder Mitarbeit meinerseits kann hier keine Rede sein.

Nach Fertigstellung des Profils der Arge bat ich Frau Y um die Erstellung des Profils mit berufsspezifischen Neuerungen. Dieses Profil konnte von Frau Y nicht erstellt werden, da ihr hierzu die nötige Fachkompetenz fehlte. Auf meine Nachfrage, ob sie mir das schriftlich bestätigen könne, sprach Sie beim Chef der Einrichtung vor. Eine schriftliche Bestätigung erhielt ich jedoch dennoch nicht.

Wieso dieses Profiling nicht durch die einzige kompetente Mitarbeiterin, Frau X, erstellt wurde, ist mir unverständlich. Auch der zweite Termin, um den ich bat, fand nicht mit Frau X statt, obwohl ich sie persönlich darauf ansprach.

Auch war Frau X war in keiner Weise dazu bereit zuzuhören. Dieser Umstand ergibt sich aus den „Stellenangeboten“, die Frau X mir im Internet suchte. Direkt nachdem ich anmerkte, dass ich überhaupt kein technisches Verständnis habe, druckte sie mir ein Stellenangebot aus, für das ich in keiner Weise qualifiziert bin. Ich habe keine abgeschlossene Ausbildung im grafischen Bereich. (Anmerkung: es wurde ein abgeschlossenes Studium als Grafikerin gefordert).

War das eine Provokation seitens dieser Mitarbeiterin mir gegenüber oder beweist dies schlicht die Tatsache, dass Frau X nicht willens war auf die Teilnehmer und deren Voraussetzungen einzugehen? Die Kopie des Stellenangebotes von XX-Industries liegt in der Anlage bei. Hier werden Kenntnisse gefordert, die ich nicht habe (grau unterlegt).

Als ich Frau X nochmals darauf hinwies erklärte sie mir, die Anforderungen des Arbeitgebers seien nur so wichtig, wie sie in der Reihenfolge auf dem Stellenangebot stehen würden. Was weiter unten stehen würde, wäre nicht wirklich gefordert (!).

Auch die unqualifizierten und völlig weltfremden Äußerungen von Frau X zu telefonischen Bewerbungen und anderen Bewerbungsverfahren trugen nicht dazu bei, die Kompetenz von Frau X anzuerkennen.

Frau X bemängelte, sie habe von mir keine Bewerbung gesehen. Das ist richtig. Ich erstelle meine Bewerbungen in einem DTP-Programm, dass in Ihrer Einrichtung nicht vorhanden ist. Als Mediengestalter muss ich eine vollständige Mappe mit Arbeitsproben (offene Dateien) bei Bewerbungen vorlegen. Diese Dateien können in Word und anderer Office-Software nicht geöffnet werden. Außerdem bin ich nicht bereit der Frau X meine Ideen zu Layout und Gestaltung kostenlos zur Verfügung zu stellen. Die Zeugnisse meiner ehemaligen Arbeitgeber gehen Frau X nichts an.

Ganz davon abgesehen war Frau X ja wohl dazu da, uns zu zeigen, wie man eine erfolgreiche Bewerbung erstellt. Diese Hilfestellung blieb bei allen Teilnehmern aus. Sie überflog lediglich kurz die bereits vorhandenen Bewerbungen der Teilnehmer und zog sich an beiden Tagen im EDV-Raum mit einer Teilnehmerin an den Computer zurück, um dieser Word beizubringen.

Auch wurde mir vorgeworfen, ich sei nicht dazu bereit, andere berufliche Perspektiven zu entwickeln. Das war meines Wissens nicht Ziel dieser Maßnahme. Hierauf wurde ich nie hingewiesen. Vielmehr wurde von Frau X offensichtlich weitergegeben, was ich überhaupt nicht kann: Verkaufen. Prompt erhielt ich in der vergangenen Woche diverse Stellenvorschläge als Verkaufshilfe von meiner Fallmanagerin (No.3) Mein zweiter Berufswunsch, neben dem Beruf des Mediengestalters wurde offensichtlich nicht ernst genommen.

Durch das Verhalten von Frau X drängt sich der Verdacht auf, dass beim Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. billige Hilfskräfte geschaffen werden sollen. Das dürfte wohl kaum in Ihrem Sinne sein.


Außerdem wurden folgende Lehrgangsinhalte nicht im Unterricht behandelt:

1. Informationen zum SGB II:
Umfangreiche Informationen über das Arbeitslosengeld II:
Wobei kann das Fallmanagement helfen, wobei nicht?
Gesetzliche Vorgaben.

2. Fördermöglichkeiten:
Die weiterführenden Angebote der GIAG.

Das bedeutet, das von sechs im Flyer des Arbeitsamtes angebotenen Punkten drei Punkte im Lehrgang „Aktivierung und Profiling“ nicht behandelt wurden. Hier von einer mangelnden Mitarbeit meinerseits zu sprechen ist eine Unverschämtheit.

Die einzige Verweigerung meinerseits bestand darin, eine Abtretungsvereinbarung zu unterzeichnen, da ich diese nicht verstanden habe und ich die Erstattung der tatsächlich entstandenen Fahrtkosten fordere. Auch die Lehrgangsordnung wurde von mir nicht unterzeichnet, da hier etwas von „Friedenspflicht“ steht. Das gehört ins Tarifrecht und nicht in die Lehrgangsordnung. Außerdem habe ich mich nicht mit Ihrer Abmahnungs-Reglung in der Lehrgangsordnung einverstanden erklärt.

Hiermit fordere ich Sie auf, mir mitzuteilen, wann und wem gegenüber ich aggressiv gewesen sein soll. Ist hier meine verbale Kritik an der unqualifizierten Vorgehensweise von Frau X gemeint, oder ist der Umstand gemeint, dass ich auf meine Recht bestanden habe und darauf hingewiesen habe, dass diverse Punkte in dem so genannten Hilfeplan/Hilfevereinbarung keineswegs rechtens sind? Hier wird gleich mehrfach gegen das Grundgesetz und den Datenschutz verstoßen.

Sollten Sie Ihre Anschuldigungen nicht schriftlich gegenüber der GIAG und mir zurück nehmen werde ich Anzeige erstatten. Ich erwarte Ihre Stellungnahme.

Hochachtungsvoll


This page:




Help/FAQ | Terms | Imprint
Home People Pictures Videos Sites Blogs Chat
Top
.