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>> Neue Zwangseinladung der GIAG <<

Tja, wieder einmal hat sich die GIAG auf die Brust getrommelt und mir zeigen wollen, wo der Hammer hängt.

Wie ich hier berichtet habe, bin ich seit September in einer Rechtsanwaltskanzlei in Gießen festangestellt. Mit unbefristetem Arbeitsvertrag. Seither lebe ich von dem Geld, dass ich mir selbst verdiene. Ich bekomme keine Grundsicherung mehr und auch keinen Zuschuss für die Kosten der Unterkunft. Also: Gar nix vom Grundsicherungsträger, also von der GIAG. Und arbeitssuchend bin ich auch nicht, da mir der Job sehr gefällt und ich als halber Mediengestalter eh keine Chance habe in meinem Beruf etwas zu finden.

Nun, als ich am vergangenen Freitag nach der Arbeit an den Briefkasten gehe, finde ich darin eine Einladung der GIAG. Aber keine auf freiwilliger Basis, sondern wieder einmal mit Rechtsfolgenbelehrung. Ihr Despotengehabe setzt die GIAG in Alleinherrscher-Manier fort.

Aus dem Schreiben:
bitte kommen Sie am 23.3.2010 (das ist bereits am Dienstag) um 10.30 Uhr in die GIAG mbh, 35390 Gießen, Ludwigstraße 51a, Zimmer L104.

An diesem Tag möchte ich mich Ihnen als neue Arbeitsvermittlerin bekannt machen und das Projekt 50 plus vorstellen.

Dies ist eine Einladung nach § 59 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) in Verbindung mit § 309 Abs. 1 Drittes Sozialgesetzbuch (SGB III).

Beachten Sie bitte unbedingt auch die nachfolgende Rechtsfolgenbelehrung und die weiteren Hinweise.

Aus der Rechtsfolgenbelehrung:
Auch wenn Sie Widerspruch erheben, sind Sie verpflichtet, der Meldeaufforderung nachzukommen. Ein Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung (§ 39 Nr. 4 SGB II). …. blah blah ….

Na das ist ja wohl echt ein Ding. Ich bin entsetzt und frage mich, ob das mit meinem sozialpolitischen Bemühungen bezüglich der Berechnung von „angemessenem“ Wohnraum seitens der GIAG zu tun hat.

Und wieder wundere ich mich: Der Brief ist am 12. März geschrieben, am 16. März per Stempel frankiert, und am 19. März in meinem Briefkasten. Da wurde seitens der GIAG wieder einmal die Post liegen gelassen. Angemessene Zeit zu reagieren? Fehlanzeige. Außerdem wird Widerspruch ja wieder einmal nicht geduldet. Was is'n das? Ein diktatorisches System? Mann oh Mann.

Also rufe ich meine Arbeitgeberin Michaela Pukownick zuhause an und erkläre ihr, dass ich am kommenden Dienstag nicht zur Arbeit kommen kann, weil die GIAG nach wie vor über mich verfügt. Die ist natürlich nicht erfreut, da sie jetzt am Wochenende für eine Aushilfe für mich sorgen muss.

Außerdem möchte sie nicht, dass ich diesen Termin wahrnehme. Allein schon gar nicht. Michaela und Constantin mussten mich ja schon mehrfach in Sachen GIAG anwaltlich vertreten. Daher wird mich Michaela zu diesem Termin begleiten, was mich einigermaßen beruhigt.

Sie rät mir, einen Widerspruch zu verfassen, den wir dann persönlich am kommenden Dienstag vor dem Termin einreichen werden, was wir dann auch tun.

Trotz Festanstellung und trotz des Widerspruchs musste ich den Termin gegen meinen ausdrücklich erklärten Willen in Anwesenheit meiner Arbeitgeberin wahrnehmen.


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