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>> Projekt „Chance 50 plus“ <<

Wie ich der Presse entnehmen konnte gehört die GIAG seit Januar diesen Jahres zu diesem Beschäftigungspakt. Am 22. Februar begann die Beratungsarbeit.

Ziel ist die Wiedereingliederung von Arbeitssuchenden ab 50 in den regionalen Arbeitsmarkt. Das Förderprogramm wurde durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufen.

Laut Presse gehören hier 3.122 Menschen in Stadt und Kreis Gießen zur Zielgruppe. Der Bund fördert das Projekt mit 1,4 Millionen Euro.

15 neue Mitarbeiter wurden eigens für dieses Projekt eingestellt. Auf 265 Bewerber/innen kommt ein persönlicher Ansprechpartner.

Für 200 Langzeitarbeitslose mit zusätzlichen Vermittlungshemmnissen wird eine „noch bessere Betreuungsrelation“ ausgewiesen. Hier kommt ein „Fallmanager“ auf 50 Klienten. Zu denen dürfte ich ja dann wohl aufgrund der vorangegangenen Beurteilungen gehören.

Tja, die Presse war zur Einführung des Projekts geladen. DIE LINKE nicht, deren Pressesprecherin ich in Gießen bin. Darauf habe ich am Ende der Veranstaltung hingewiesen.

Aber mich lädt man dann lieber per Zwangseinladung, bei der ein Widerspruch nicht geduldet wird. Auch bat ich darum, zukünftig auf freiwilliger Basis zu derartigen Veranstaltungen eingeladen zu werden, da sich DIE LINKE ja sehr für soziale Belange einsetzt und ich mich sehr für die damit verbundenen Neuerungen interessiere.

Das Gespräch fand dann im Rahmen mit einer kleinen Gruppe Arbeitsloser statt. Ein weiterer männlicher Teilnehmer war anwesend der einen Arbeitsvertrag bis September 2011 hat. Das die betroffenen Arbeitgeber dadurch verärgert sind, ist ja wohl allen klar.

Interessant war für mich, was die GIAG sich so unter der Betreuung vorstellt.

Ich gebe hier nur ein paar prägnante Stichpunkte:

Es soll eine Eignungsfeststellung stattfinden. Hier wird ein Stärkensteckbrief erstellt, der auch Hobbys erfassen soll. Nach dem Motto: „Mach dein Hobby zum Beruf.“

Unter anderem wird ein Praktikum in der Dementenbetreuung angeboten.
Wow! Diese Schwerstkranken vergessen ja eh gleich wieder was mit ihnen geschieht und können dementsprechend nicht befragt werden.

Dementenbetreuung ist Intensivpflege und selbst für Angehörige schwer zu bewältigen.

Thema Mobilität:
Der Streckenverkehr im öffentlichen Nahverkehr soll den Hartz-IV-Empfängern erklärt werden. Eine gemeinsame Routenplanung soll besprochen werden.

Fahrpläne lesen können Arbeitslose nach Ansicht der GIAG also auch nicht.

Im Jobclub soll es Workshops zum Thema Bewerbung und der möglichen Stellensuche geben.

Auch wie mit Lücken im Lebenslauf zu verfahren ist, wird hier besprochen. Hm, hm, hm...

Auch soll es Infoveranstaltungen zum Thema Rentenversicherung und „Saison als Einstieg in den neuen Job“ geben.

Es soll auch Beratungsangebote geben zum Thema Schulden und Suchtberatung. Alles natürlich auf freiwilliger Basis.

Bei Bedarf will die GIAG per Eingliederungsvereinbarung Kontakte vermitteln. Dadurch sollen die Betroffenen angeblich schneller einen Termin zur Schuldenberatung bekommen.

Das Menschen die Arbeitslos sind und denen die Mittel fehlen irgendetwas zurück zu zahlen, keine Privatinsolvenz anstreben können, ist denen irgendwie entgangen.

Meiner Meinung nach sollen hier lediglich weitere Sozialdaten gesammelt werden, da es völlig ausreichen würde, den betroffenen Menschen zu sagen, an wen sie sich wenden können. Ein Flyer mit den möglichen Ansprechpartnern würde völlig ausreichen.

Wieso das in einer Eingliederungsvereinbarung festgehalten werden soll, ist mir rätselhaft. Ach, ich vergass, eine Eingliederungsvereinbarung ist ja ein Vertrag. Die Freiwilligkeit hat sich damit ja erledigt und wird - wieder mal - zum Zwang. Das würde ich nicht unterschreiben, da diese Vorgehensweise der GIAG die Möglichkeit gibt, die Betroffenen zu sanktionieren.

Weiter geht es mit der Gesundheit.
Das Hartz-IV-Empfänger keine ausreichende gesundheitliche Versorgung erhalten, wurde offensichtlich erkannt.

Für Menschen mit Mehrbedarf wie beispielsweise Diabetiker, sollen jetzt bei der GIAG Ernährungspläne aufgestellt werden. Ob der von den Richtern festgestellte entstehende Mehrbedarf beispielsweise für Nahrungsmittel dann noch ausgezahlt wird bleibt offen. Gedeckt ist der durch die Grundsicherung jedenfalls nicht.

Außerdem sollten solche Fragen in der Verantwortung des jeweilig behandelnden Arztes bleiben. Derartige Entscheidungen der GIAG zu übertragen halte ich persönlich für gefährlich bzw. gesundheitsgefährdend.

Auch eine sportmedizinische Einzelberatung soll im Falle von gesundheitlichen Beschwerden stattfinden. Sportangebote wie Rückengymnastik sind geplant.

Meine Forderung: Erlasst allen Arbeitslosen die 10 Euro Eintrittsgeld in Arztpraxen und die Zuzahlungen zu Arzneimitteln. Nur so ist eine gesundheitliche Versorgung gewährleistet!

Zu all dem finden derzeit Ausschreibungen statt. Welcher Anbieter bekommt dann wohl den Zuschlag?

Preisfrage?


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