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Bürgerpark Berlin-Pankow

Der Bürgerpark in Berlin-Pankow befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Pankower Rathaus im Norden Berlins. Er grenzt im Osten an die Villen um den Heinrich-Mann-Platz, im Norden an die Schönholzer Heide, im Westen an das Bahngelände des Bahnhofs Berlin-Schönholz und im Süden an die Wilhelm-Kuhr-Straße. Seit 1907 steht er der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Vorgeschichte
Der als Zeitungsverleger bekannte Hermann Killisch von Horn besaß das Gelände des jetzigen Bürgerparks von 1854 bis 1886. Im Jahre 1854 befand sich hier eine alte durch das Frühjahrshochwasser 1830 von der Panke zerstörte Papiermühle und eine Kiesgrube.

Hermann Killisch ließ sich ein Herrenhaus bauen und durch seinen Gartenbaumeister Wilhelm Perring (1838-1907) einen Park im Stil italienischer Renaissance anlegen. Eine Fasanerie, ein Palmenhaus, eine indische Pagode und diverse Marmorplastiken wurden errichtet. Zur Wilhelm-Kuhr-Straße hin wurde etwa 1860 das Eingangsportal erbaut. Es ist als dreigeteiltes Tor nach dem Vorbild italienischer Triumphbögen realisiert. Die Grabstelle Killischs befindet sich auf dem im Park liegenden Schmuckfriedhof.

Der Bürgerpark
Nach dem Tod Hermann Killischs kaufte die Gemeinde Pankow das etwa 40 Morgen große Gelände für etwa 1.500.000 Mark. Der damalige Pankower Bürgermeister Wilhelm Kuhr (1865-1914) setzte sich für den Erwerb des Geländes ein und verhinderte somit, dass der Park Bodenspekulationen, wie sie zur Gründerzeit üblich waren, zum Opfer fiel. Das Herrenhaus wurde zum Gartenrestaurant mit Musikpavillon gewandelt. Der Park wurde der Bevölkerung zugänglich gemacht. Mit der Freigabe des Parks an die Bürger im Jahre 1907 erhielt der Park seinen jetzigen Namen. Im Park wurden Tiergehege und Wasserspiele angelegt.

Durch die Luftangriffe im 2. Weltkrieg wurde der Park stark in Mitleidenschaft gezogen. Die vorhandenen Gebäude wurden zerstört. Nach einer grundlegenden Erneuerung in den Jahren 1965 bis 1967 erhielt der Park sein heutiges Aussehen, welches geprägt ist durch die Panke, weiträumige Wiesenflächen und einem umfangreichen guterhaltenen Baumbestand.

Auf der Südseite des Parks, wo es einen leichten Hügel gibt, befindet sich ein Tiergehege mit Bergziegen und Volieren mit Pfauen, Fasanen und seltenen Tauben.

In den Sommermonaten können die Besucher das Angebot der Park-Bibliothek nutzen.

Pflanzenreichtum
In den Jahren 1990 bis 1992 wurde ein sortenreicher Rosengarten angelegt, welcher seitdem im Sommer ein Anziehungspunkt für die Besucher ist. Hier blühen Beet- und Strauchrosen, Teehybriden, Minirosen, Stämmchen sowie Kletterrosen, die sich an der Pergola aus Sandsteinsäulen hochranken. Im Musikpavillon finden gelegentlich Konzerte statt.

Der teilweise bis zu 150 Jahre alte Baumbestand bietet alte Eichen, Buchen und viele Ahornarten. Entlang des Pankeufers steht als Naturdenkmal eine etwa 100jährige Sumpfzypresse (Taxodium distichum). Weitere ausgewiesene Naturdenkmale sind eine Amerikanische Roteiche (Quercus rubra) und eine Rotbuche (Fagus sylvatica). Bei einem Besuch des Parks können auch Maulbeerbaum, Trompetenbaum, Tulpenbaum und Edelkastanie entdeckt werden.

Sonstige Ausstattung
Am westlichen Rand des Bürgerparks gibt es einen Spielplatz mit einem großem Kletterschiff. Direkt anschließend befand sich bis 1990 die Berliner Mauer mit dem Kolonnenweg. Jetzt kann dort der Kinderbauernhof "Pinke Panke" besucht werden.

Am nordöstlichen Ausgang des Parks steht ein Denkmal des tschechischen Schriftstellers Julius Fučík. Die dort in Stein gehauenen Worte "Menschen, ich hatte Euch lieb, seid wachsam!" stammen aus seiner "Reportage unter dem Strang geschrieben". Das Denkmal wurde als Geschenk der ČSSR zu den X. Weltfestspielen 1973 in Berlin vom Künstler Zdenek Nemecik geschaffen.

Verkehrsanbindung
Der Bürgerpark ist mit der S-Bahn über den S-Bahnhof Wollankstraße oder S-Bahnhof Pankow zu erreichen. Die BVG-Linien der Straßenbahn M1 und der Busse 107, 155 und 250 führen ebenfalls zum Park.







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