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bernd bergzeitfahren - Man Western
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Rennrad

Von Woche zu Woche verlor ich mehr an Gewicht und stellte mir immer neue Ziele. Nach 85 kg sollte nun die 80iger Grenze geknackt werden um an den BMI 24 heranzukommen.
Im Januar 2007 drohte ein Bandscheibenvorfall meine Pläne zu durchkreuzen. Aber ich ließ mich nicht davon abhalten meinen Plan unter geänderten Bedingungen weiter durchzuziehen. 3 Monate musste ich meine sportlichen Aktivitäten zurückschrauben. Im April ging es dann wieder planmäßig weiter.
Im späten Frühjahr 2007 wollte ich nun wissen, was meine Form taugt. Inzwischen nur noch 78 kg schwer schnappte ich mir den „Henker vom Ahrtal“, ein bekannter Amateursportler aus der Region und machte mit ihm eine Tour. Als ausgewiesener Sprinter zeigte er mir auf der flachen Strecke, wo der Hammer hängt. Ich hatte dagegen am Berg leichtes Spiel, da ich doch ein paar Kilo weniger den Berg hoch zuschleppen hatte als er. Am Ende der Tour bescheinigte er mir ein gutes Niveau, was mich mit stolz und neuer Motivation erfüllte. So ganz nebenbei hatte ich mein Fernziel BMI 24 bereits erreicht.
Eigentlich müsste man jetzt bei einem Amateurradrennen starten, um sich wirklich einordnen zu können. Ich guckte mir dazu den Rennsportkalender an und fand ein Rennen in meiner Region. Im Rahmen des „Gerolsteiner Tourfestivals“ gab es ein 30 km Bergzeitfahren am 11. Mai 2007. Um noch besser den Berg hoch zu kommen setzte ich mir das Ziel bis dahin 75 kg zu wiegen.
Tatsächlich schaffte ich dies auch, aber zum Rennen konnte ich nicht starten. Eine Verletzung plagte mich seit Tagen und das Wetter spielte an diesem Tage auch nicht mit. So gab es eine Sturmwarnung für die Eifel. Die Veranstaltung fand dann bei heftigem Wind, Regen und kalten Temperaturen ohne mich statt.
Mein Vorhaben sollte sich aber in den nächsten Wochen doch noch in die Tat umsetzen lassen. Am 11. Juni erfuhr ich, dass am 17. Juni ein Bergzeitfahren am „Col de Lonn“ stattfindet. Mit anderen Worten, ein 4,1 km langes Bergzeitfahren von Ahrbrück nach Lind mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,3% und einem Höhenunterschied von 260 Höhenmetern, also eigentlich ein Bergsprintrennen.
Am Montag vor dem Rennen schnappte ich mir mein Mountainbike und fuhr den Berg zum erkunden ab. Anhand vergleichbarer Profile rechnete ich mir eine mögliche Fahrzeit unter 15 Minuten aus.
Am Sonntag war es dann soweit. Ich fuhr den Berg zum ersten mal mit dem Rennrad und ohne gesondertes Training gleich im scharfen Wettbewerb mit der startenden Konkurrenz. Es gab nur eine Devise Gas geben bis zum umfallen und gucken, was rauskommt. Also trat ich in die Pedale was das Zeug hält. Ich fühlte mich gut. Unterwegs überholte ich 2 vor mir gestartete Teilnehmer und kam mit einer Zeit von 14:47 Min. ins Ziel. Meine Erwartungen waren voll und ganz erfüllt. Nur, was taugt die Zeit? Spät am Abend erfuhr ich per E-Mail, dass ich in meiner Altersklasse (AK51) den 1. Platz belegt hatte. Die Freude war riesengroß und ich veranstaltete ein Freudentänzchen.
Jetzt war klar, dass ich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen hatte. Ich hatte inzwischen 22 kg abgenommen und so ganz nebenbei auch noch einen Fitnessgrad erreicht, der in meinem Alter nicht all zu häufig ist.


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