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muskeln
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2011 mit neuer Kraft

Wer im Winter nichts tut, kann im Sommer keine Höchstleistungen erwarten. So konzentrierte ich mich im Januar und Februar voll auf das Ergometertraining. Dabei fuhr ich im Intervalltraining 6x 15 Minuten unter Höchstlast. Durchschnittlich trat ich 280 Watt. Das baut Muskeln auf und hält den Kreislauf in Schwung.
Seit März geht es wieder auf die Straße und die Werte passen. Ich bin gut aus dem Winter gekommen. Ich konnte erstmals ohne Krankheitsunterbrechung durch trainieren und das auf meinem neuen Rennradergometer.
Auf meinen Standard-Strecken lief es im neuen Jahr von Anfang an gut. Man muß schon ein wenig verrückt sein, wenn man jedes Jahr noch mal was drauf packen will. Schließlich wird man ja auch jedes Jahr älter. Mit mittlerweile 55 Jahren bin ich ja nun nicht mehr der Jüngste. Selbst in meiner Altersklasse (AK 51) gehöre ich schon nicht mehr zu den goldenen Jahrgängen. Wenn dann jedes Jahr Jüngere nachstoßen, wird es immer schwieriger die Spitze in der Altersklasse zu halten. Da hilft nur eins, noch mehr trainieren. So habe ich mein Training neu sortiert und noch eine Schippe drauf gepackt. Die 12.000 km werde ich wohl dieses Jahr locker überbieten.
Ganz besonders habe ich an meinem "Hausberg", dem Col de Lonne (Ahrbrück-Lind) trainiert. So oft, wie in diesem Jahr habe ich die 14 Minuten-Grenze im Training noch nie unterboten. 13ener Zeiten bin ich sonst eigentlich nur höchst selten gefahren, regelmäßig nur im Wettkampf. Dort sind die Bedingungen ja auch besser, als im Training. Beim Rennen ist man nicht nur hoch motiviert, sondern hat sich vorab noch nicht verausgabt, wie im Training und man treibt Gewichtsoptimierung am Rad. Alles was man nicht unbedingt braucht, wird beim Wettkampf nicht mitgenommen, also kein Werkzeug, keine Luftpumpe, keine Wasserflaschen, kein Handy, kein Verbandszeug, keine Geldbörse etc..
Dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, die 13 Minuten-Grenze zu knacken und erstmals eine 12er Zeit zu fahren. Das ist auch bitter notwendig, wenn ich dieses Jahr wieder aufs Treppchen will. Meine ärgsten 2 Konkurrenten sind letztes Jahr noch AK-41 gefahren und waren schneller als ich und zwar bis zu 50 Sekunden. Realistisch betrachtet, ist dieses Jahr eigentlich nur Platz 3 für mich drin.
Am 29.05.11 ging es nun auf ein Neues.
Eine 12er Zeit sollte nach dem Papier drin sein, aber ob ich tatsächlich 50 Sekunden auf meinen stärksten Gegner, Bernhard Sehrt, aufholen kann, ist doch eher Wunsch, als Realität. Auf jeden Fall stand Bernhard Sehrt schon früh in der Anmeldeliste. Der 2. Gegner hatte sich zwar nicht vorab angemeldet, konnte aber noch immer am Renntag auftauchen, da es keinen Anmeldeschluß gibt.
Das voraus gesagte Wetter sah gar nicht so schlecht aus, bis auf den böhigen Westwind. Gegen 11:30 Uhr habe ich mich auf mein Rennrad gesetzt und habe mich auf dem Weg zum Start warm gefahren. Mit dem starken Westwind haderte ich, weil er meine 12er Zeit zu nichte machen drohte. Es würde zumindest sehr schwer, das gesteckte Hauptziel noch zu erreichen.
Um 12:34 Uhr bin ich mit Startnummer 9 gestartet. Es war der erwartet schwere Kampf gegen Berg und Wind. Nach etwas mehr als der Hälfte, hatte ich schon die 3 vor mir gestarteten "im Sack". Der Abstand zwischen den Startern beträgt 1 Minute. Meine Zwischenzeiten waren trotz des Gegenwindes gut, aber die 12er Zeit war in Gefahr. Als ich im Ziel meine Stoppuhr anhielt, standen dort 12:55 Minuten zu buche. Es müßte also noch ganz knapp mit der 12er Zeit geklappt haben, aber reicht die Zeit auch fürs Treppchen? Das lange warten begann und sollte erst am 31.05.11 beendet sein. Zwar verlaß man meinen Namen, als vorläufgigen Sieger in der AK-51 noch am selben Tag, aber das war noch nicht das offizielle Endergebnis. Toll wäre es schon, zum 3. mal die Altersklasse zu gewinnen.
Dann endlich erhielt ich mein offizielles Ergebnis: 12:59 und Platz 1 in meiner Altersklasse. Insgesamt waren 123 Männer und 12 Frauen am Start. Von Allen hatte ich die 24-beste Zeit. Dabei waren 111 Männer jünger als ich.
Ach ja, mein Hauptkonkurrent hatte 25 Sekunden mehr auf der Uhr, als ich. Der andere Konkurrent war nicht am Start.
Fazit: Dritter Sieg im fünften Rennen (einmal Zweiter u. eimal ohne Wertung). Alles super, aber nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Das Training geht weiter.


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