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Kurzgeschichte: Der Prozess

Ich konnte den Prozess die ganze Zeit über beobachten. Er war angeklagt wegen zweifachen Mordes. Er beteuerte ständig, dass er unschuldig sei, aber die Beweislast sprach gegen ihn. Seine Verlobte hat sich von ihm getrennt. Sie liebte ihn. Doch sie wollte keinen Mörder lieben.
Ich war einer der Zuschauer. Ich wusste, dass der Angeklagte nicht schuldig war. Ich habe auch den Mord gesehen. Doch auch wenn ich mich zu Wort gemeldet hätte mich hätte er niemand erhört. Aber ich wusste auch, dass es draußen einen Polizisten gab, der dem Angeklagten glaubte und auf der Suche nach dem wahren Schuldigen war. Ich hoffte für den Angeklagten, dass der Polizist den Mörder noch rechtzeitig finden wird.
Der Angeklagte hatte glück, dass er so lange unschuldig ist, bis ihm die Schuld tatsächlich bewiesen ist. Da zwar viele Indizien gegen ihn sprachen, er jedoch nicht endgültig überführt werden konnte, dauerte der Prozess schon mehrer Tage an.
Diese Zeit wurde gut von dem Polizisten genutzt, er konnte herausfinden, wer den Mord wirklich begangen hat. Er hat sogar dessen Versteck herausgefunden, es konnte nicht mehr lange dauern, bis der wahre Schuldige gefasst ist.
Es war soweit. Der Prozess neigte sich dem Ende zu. Der Richter war von der Schuld des Angeklagten überzeugt, auch der Verteidiger konnte kaum noch Argumente, die zur Entlastung des Angeklagten führten, vorbringen.
Der Richter stand gerade auf, um das Urteil zu verkünden. Just in diesem Moment ging die Tür auf und da stand der Polizist mit dem wahren Mörder im Gerichtssaal. Der Polizist konnte einige neue Beweise vorbringen und den wahren Mörder zu einem Geständnis „überreden“.
Der Angeklagte wurde frei gesprochen. Alle seine Angehörigen waren erleichtert. Sein Verlobte sprang ihn an und umarmte ihn. Sie liebte ihn immer noch und will ihn nun heiraten.
Die Gerechtigkeit hat gesiegt und alles ist zu einem guten Ende gekommen. Ich freute mich über den positiven Ausgang, schaltete den Fernseher aus und legte mich schlafen.
2002 by Erki


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