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falkesgedichte.peperonity.net

-Der Falke-

Die Augen scharf gebannt -
sie fixieren etwas.
Weit in der Ferne.

Er rappelt sich auf.
Breitet seine Schwingen aus.
Groß und mächtig steht er da,
zum Abflug bereit.

Doch hält er inne.
Weil er sein Objekt weiter fixiert.
Mehr sieht.
Die Tragweite erkennt.

...und wartet.
Er wartet auf Veränderung.
Doch tritt sie ein?

Fadenscheinig die Umrisse,
vernebelt der Blick -
verschlossen der Mund.

Angst packt ihn,
statt Überlegener nun schwach zu sein.

Vom Jagenden zum
Gejagten zu werden.

Er schaut in diese Augen -
und sieht nichts.
Verwobener Blick,
einsamer Falke.

Wie einsam denn?

Falke, Nr.54, 10/03


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