peperonity.net
Welcome, guest. You are not logged in.
Log in or join for free!
 
Stay logged in
Forgot login details?

Login
Stay logged in

For free!
Get started!

Text page


images - Newest pictures Comics/Fantasy/Anime Animals/Nature
himmelsforscher.peperonity.net

*******))Die Venus((***********************

Den Namen Venus verdankt der zweite Planet in unserem Sonnensystem der Göttin der Liebe. Lange glaubte man, dass sich auf Venus Leben entwickelt haben könnte, ähnelt sie doch in vielerlei Hinsicht der Erde: Ihre Masse beträgt 81,5 Prozent der Erdmasse, die mittlere Dichte liegt bei 5,25 Gramm pro Kubikzentimeter und ihr Durchmesser ist mit rund 12.100 Kilometern nur geringfügig kleiner als das der Erde. Dazu besitzt Venus eine Atmosphäre mit dicken Wolkenschichten.

Dennoch ist der Planet alles andere als eine angenehme Umgebung. Unter der Wolkendecke herrschen überall Temperaturen von mehr als 470 Grad Celsius. Von der Sonne aufgeheizt, verhindert der Treibhauseffekt der äußerst dichten Atmosphäre, die zu 96,5 Prozent aus Kohlendioxid besteht, die Wärmeabstrahlung. An der Oberfläche von Venus ist der Druck daher 90-mal größer als auf der Erde. Die mittlere Sonnenentfernung beträgt 108 Millionen Kilometer.

(Venusbahn)

Venus benötigt für einen Sonnenumlauf 224,7 Erdentage und führt sie auch in eine Position zwischen Erde und Sonne. Dadurch erscheint sie ähnlich wie Mond und Merkur - in verschiedenen Phasen ( Neu-Venus bis Voll-Venus). Die Eigenrotation von Venus ist retrograd, sie dreht sich - im Gegensatz zu den anderen Planeten im Sonnensystem - im Uhrzeigersinn um die eigene Achse. Diese Eigendrehung geht zudem ausgesprochen langsam vonstatten.

Ein Venustag dauert länger als ein Venusjahr. Das heißt, Venus dreht sich schneller um die Sonne als um sich selbst. Erst nach 243 Erdentagen hat sich die Venus einmal um sich selbst gedreht. Die Rotationsachse ist mit 2,7 Grad nur schwach gegen die Senkrechte zur Umlaufbahn geneigt (bei der Erde 23,5 Grad).

(Atmosphäre)
Der Planet Venus wird von einer geschlossenen Wolkendecke umgeben. Die oberen Wolkenregionen rotieren in nur vier Tagen einmal um den Planeten. Die Atmosphäre besteht überwiegend, nämlich zu 96,5 Prozent, aus Kohlendioxid. Gelegentlich regnet es in dieser lebensfeindlichen Umgebung sogar. Dieser Regen besteht allerdings aus Schwefelsäure. Aufgrund der enormen Hitze erreichen die Regentropfen nicht die Oberfläche, sondern verdampfen vorher.

Trotz dieser ungastlichen Bedingungen gelang es Raumsonden, auf Venus zu landen und Fotografien von der rauen Oberfläche zu machen. Auf Venus herrschen 470 Grad Celsius. Das reicht immerhin, um Blei zum Schmelzen zu bringen. Diese Hitze wird in fast allen Regionen erreicht, nur an den Polen ist es ein wenig kühler. Ein dramatischer Treibhauseffekt der Kohlendioxidatmosphäre macht Venus zum heißesten Planeten im Sonnensystem.

Während die Sonne die Oberfläche erwärmen kann, verhindert die zusammensetzung der dichten Atmosphäre mit ihren gewaltigen Dunstschichten eine Wärmeabgabe. Der Druck ist in diesem "Dampfkessel" gewaltig. Die oberen Wolkenschichten rotieren relativ schnell um den Planeten. In Oberflächennähe hingegen ist die Windgeschwindigkeit relativ gering.

(Oberfläche)

Die Oberfläche von Venus besteht aus heißen Wüsten sowie großen Ebenen und wenigen Gebirgen und Tälern. Das größte Gebirge oder besser Hochplateau trägt die Bezeichnung "Aphrodite Terra". Es liegt in Höhe des Venusäquators und hat in etwa die größe Afrikas.

Insgesamt ist Venus weniger gebirgig als die Erde. Zwar gibt es Erhebungen, die nahezu elf Kilometer hoch sind (Maxwell Montes), aber insgesamt bestehen nur zehn Prozent der Oberfläche aus gebirgigen Formationen. 70 Prozent sind große Ebenen und 20 Prozent Senken. Anders als auf der Erde hat man auf Venus keinerlei Plattentektonik festgestellt. Davon abgesehen, ähneln sich die Planeten aber im Aufbau. Im Inneren befindet sich ein großer Eisen-Nickel-Kern, darauf folgen der Mantel und die dünne äußere Kruste

Zumindest bis vor einigen hundert Millionen Jahren gab es auf Venus auch einen ausgeprägten Vulkanismus. Möglicherweise gibt es bis heute aktive Vulkane. Man hat jedenfalls erkaltete Lavaströme entdeckt, die länger als die längsen Flüsse der Erde sind. Auch Meteoritenkrater sind auf der Oberfläche festzustellen. Es sind jedoch sehr viel weniger als auf Merkur, was vermutlich daran liegt, dass die dichte Atmosphäre das Eindringen kleinerer Himmelskörper verhindert hat. Größere Gesteinsbrocken erreichten
jedoch die Oberfläche und hinterließen Einschlagskrater.

(Venusbeobachtung)

Venus zählt zu den inneren Planeten und verläuft zwischen der Sonne und der Umlaufbahn der Erde. Befindet sich der Planet rechts von der Sonne, also in der zunehmenden Phase, so wird er als Morgenstern bezeichnet; befindet er sich in der abnehmenden Phase, fungiert er als Abendstern. Je größer der Winkelabstand von Venus zur Sonne ist, desto besser ist sie zu sehen. Venus ist nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel und kann zum Zeitpunkt ihrer größten Helligkeit sogar mit bloßem Auge am Tage
beobachtet werden.


This page:




Help/FAQ | Terms | Imprint
Home People Pictures Videos Sites Blogs Chat
Top
.