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*******))Der Jupiter((*******************

Jupiter ist der größte Planet in unserem Sonnensystem. 70 Prozent der Gesamtmasse aller Planeten entfallen auf ihn. Zu erkennen ist für uns nur die mächtige Atmosphäre, die zu 90 Prozent aus Wasserstoff und zu 10 Prozent aus Helium besteht. Daneben auch Methan, Amoniak und einige Bestandteile wie etwa Phosphin vorhanden. Weiter zum Kern hin folgt eine Schicht mit flüssigem Wasserstoff.
Durch Kristallisation, eine Folge des enormen Drucks, geht diese Schicht in metallischen Wasserstoff über.

Im Zentrum befindet sich vermutlich ein Gesteinskern, der etwa eine Masse von 10 bis 15 Erdmassen haben dürfte. Hier ist die Temperatur mit 19.000 Grad Celsius am höchsten. Nach außen nimmt die Wärme stark ab. In den oberen Wolkenschichten schließlich ist es bis -150 Grad Celsius kalt.

Jupiter gibt mehr Energie an seine Umgebung ab, als er von der Sonne erhält - eine Folge der langsamen Kontraktion des Planetenkerns. Für die Zündung von nuklearen Fusionsprozessen im Inneren ist Jupiter aber immer noch viel zu klein: Er müsste mindestens die 80fache Masse haben um das nukleare Feuer zünden zu können.

Jupiter ist nicht nur der größte, sondern auch der "schnellste" Planet. Für eine Eigenrotation benötigt er weniger als zehn Stunden. Diese hohe Drehgeschwindigkeit beeinflusst die Wolkenstrukturen merklich. So entstehen Wolkenbänder, die in Zonen um den Planeten kreisen. Man unterscheidet etwa zehn Zonen (gemäßigte, tropische und äquatoriale). Die
einzelnen Wolkenzonen rasen mit 400 bis 500 Kilometern pro Stunde in entgegengesetze Richtungen um Jupiter. Sie scheinen recht stabil und langlebig zu sein.
Seit genauere Beobachtungen möglich sind, also seit etwa 50 Jahren, haben sich die Strukturen kaum verändert.

Jupiter verfügt auch über ein ausgeprägtes und sehr starkes Magnetfeld, das sogar die Bahn von Saturn erreicht. Ein besonderes Schauspiel bot sich den Astronomen im Juli 1994. Der Komet Shoemaker-Levy-9 zerbrach in mehrere Fragmente, die auf den Planenten stürzten. Die Helligkeit, die als Folge der gewaltigen Kollisionsexplosionen entstand, überschritt die Helligkeit von Jupiter um das 50fache.

(Der Große Rote Fleck)

Der Große Rote Fleck ist auf fast jeder Fotografie von Jupiter zu sehen. Er ist der größte und langlebigste Sturm im Sonnensystem. Genauer gesagt, handelt es sich um einen antizyklischen Wirbelsturm. Er ragt mehrere Kilometer über die Wolkenschichten hinaus. Seine Ausmaße sind enorm: Der Durchmesser des Großen Roten Flecks übertrifft den der Erde mehr als das Zweifache. Der Supersturm wurde - freilich ihn als solchen deuten zu können - schon vor 300 Jahren entdeckt und seitdem immer wieder gezeichnet und
später fotografiert.

Wie sich zeigt, verändert er gelegentlich seine Größe, doch an seinem Bestand hat sich seit 300 Jahren nichts geändert. Die charakteristische Färbung verdankt er vermutlich dem Phosphor, der entsteht, wenn aufgewirbelte Gase in der oberen Atmosphäre mit dem Sonnenlicht reagieren. Der Große Rote Fleck dreht sich in etwa zehn Tagen einmal um sich selbst und wandert um den Planeten herum. Auch andere Sturmsysteme auf Jupiter scheinen sich über mehrere Jahrzehnte zu halten. Wie das gelingt, haben die
Wissenschaftler immer noch nicht vollständig enträtselt.

(Jupiterbahn)

Jupiter benötigt für einen Umlauf um die Sonne 11,86 Erdjahre. Die mittlere Sonnenentfernung beträgt 779 Millionen Kilometer. Seine Bahngeschwindigkeit liegt bei 13,1 Kilometer pro Sekunde.

(Aufbau von Jupiter)

Jupiter ist ein Wasserstoffplanet, d.h. er besteht überwiegend aus Wasserstoff. Sein Äquatordurchmesser beträgt 143.000 Kilometer. Über sein Inneres weiß man wenig: Im Zentrum befindet sich vermutlich ein Gesteinskern mit einer Temperatur um 19.000 Grad Celsius. Darauf folgt eine Schicht metallischen Wasserstoffes. Dieser dürfte zusammen mit der hohen Rotationsgeschwindigkeit für das stark ausgeprägte Magnetfeld des Planeten verantwortlich sein.

Der metallische Wasserstoff geht über in einen breiten Gürtel aus flüssigem Wasserstoff. Daran schließt sich die Atmosphäre an. Diese besteht wiederum zu 90 Prozent aus Wasserstoff. Fast 10 Prozent Helium sowie Spuren von anderen Stoffen wie Amoniak, Methan und Wasserdampf sind die übrigen Beimengungen. Die Ausmaße von Jupiter sind so gewaltig, dass die Erde 1.300 mal dort hineinpassen würde.


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