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*******))Der Saturn((****************

Saturn ist der Planet der Ringe. Er gehört zu den vier Gasplaneten und ist von der Sonne aus gesehen der sechste Planet. Sein Ringsystem ist zweifellos das beeindruckende Hauptmerkmal. Zuerst gesehen wurde es bereits im Jahr 1610 von Galilei. Da ihm aber kein ausreichend starkes Teleskop zur verfügung stand, deutete er es noch als Monde.
Der Niederländer Christiaan Huygens (1629 - 1695), ein Astronom, Physiker und Mathematiker, erkannte 1656, dass es sich um Ringe handelt.

Saturn ist fast doppelt so weit von der Sonne entfernt wie Jupiter. Um die aus Milliarden von Eis- und Gesteinsbrocken bestehenden Ringe von der Erde aus erkennen zu können, benötigt man nur ein kleines Teleskop mit mindestens 30facher Vergrößerung. Zwischen den Ringen gibt es eine auffällige Lücke. Sie wurde von Giovanni Cassini (1625 - 1712) entdeckt und nach ihm benannt - die Cassini-Teilung. Seinen Namen trug auch die im Oktober 1997 gestartete Saturnsonde Cassini.

Aufgabe der Raumsonde und des kleinen Landers Huygens ist unter anderem die Erforschung des Saturnmondes Titan. Dieser hat als einziger Mond eine dichte Atmosphäre, was immer wieder zu Spekulationen über mögliches primitives Leben auf diesem Saturntrabanten geführt hat. Saturn hat zahlreiche Begleiter, bislang wurden mindestens 30 Monde entdeckt. Es wird aber angenommen, das es noch weitere kleine Trabanten gibt.

Saturn benötigt für einen Sonnenumlauf fast 29,5 Jahre, wobei die mittlere Sonnenentfernung bei nahezu 1,5 Milliarden Kilometern liegt. Die Eigenrotation ist beinahe so schnell wie bei Jupiter: Ein Saturntag dauert etwa zehn Stunden und 25 Minuten. Die hohe Drehgeschwindigkeit bewirkt eine Abplattung an den Polen und eine Wölbung am Äquator. So betragen der Äquatordurchmesser 120.000 Kilometer und der Poldurchmesser 106.900 Kilometer. Diese Differenz ist damit im Verhältnis größer als auf der Erde.

Auch Saturn verfügt über ein starkes Magnetfeld und wie bei Jupiter umlaufen helle und dunkle Wolkenbänder den Planeten. Auf Saturn ist es aber noch weit stürmischer als auf seinem Nachbarn. Die Winde fegen in Äquatornähe mit Geschwindigkeiten von über 2.000 Kilometern pro Stunde über die Oberfläche. Die Temperatur liegt in dieser stürmischen Atmosphäre bei -180 Grad Celsius. Der innere Aufbau ähnelt dem von Jupiter: Im Inneren vermutet man einen Kern aus Gestein und Eis. Darauf folgt eine Schicht aus
metallischem Wasserstoff. Der Saturn strahlt - auch hier eine Paralele zu Jupiter - mehr Energie ab, als er von der Sonne erhält. Die Masse Saturns ist 95-mal höher als die der Erde. Seine Dichte ist jedoch geringer als die von Wasser.

(Saturnringe)

Neben Saturn haben auch die anderen drei Planeten Jupiter, Uranus und Neptun Ringe, aber bei keinem dieser Planeten sind sie so komplex und beeindruckend. Von der Erde aus sind drei Ringe zu sehen. Außen liegt der A-Ring. In ihm ist eine schmale Lücke, in der sich die inneren Monde befinden. Der B-Ring besitzt dunkle Speichen. Das bedeutet, dass die Materie nicht gleichmäßig in ihm verteilt ist. Der Grund dafür dürften vermutlich elektromagnetische Felder sein. Der lichtschwächste Ring, der von der Erde aus
erkennbar ist, ist der C-Ring. Auch er besteht, genau wie die anderen, wiederum aus vielen einzelnen Bändern.

Vier weitere Ringgruppen (D-G) wurden von Raumsonden entdeckt. Der nur lichtschwache E-Ring besteht aus ganz feinen Partikeln. Er hat die größte Ausdehnung. Teile des F-Ringes sind ineinander verschlungen. Die so genannten Schäferhundmonde Pandora und Prometheus bewirken dies durch ihre wechselseitige Anziehungskraft. Zudem gibt es noch den kaum wahrnehmbaren G-Ring und den inneren D-Ring, der sich fast bis an die Saturnatmosphäre erstreckt.
Trotz der großen Ausdehnung ist die Gesamtmasse der Ringe gering. Sie beträgt nur etwa ein 25.000stel der Saturnmasse.

Die einzelnen Partikel, aus denen sich das Ringsystem zusammensetzt, bestehen aus Gestein und Eis. Wie das Ringsystem genau entstanden ist, weiß man allerdings bis heute nicht. Das Auseinanderbrechen von Monden unter der Anziehungskraft des Planeten dürfte aber eine Rolle gespielt haben.


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