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********)) Meteore (( *************

Die Vielfalt ähnlich klingender Begriffe wie Meteore, Meteoriten, Meteoroide oder Meteorströme ist verwirrend und führt leicht zu Verwechslungen. Der Begriff "Meteor" steht in der Astronomie für die Leuchterscheinung, die ein Meteoroid beim Eintritt in die Erdatmosphäre verursacht. Umgangssprachlich nennt man Meteore auch Sternschnuppen. Meteoroide wiederum sind kosmische Kleinkörper bis zu einem Durchmesser von etwa einem Meter. Die Meteoroiden, die aus dem Weltall bis auf die Erdoberfläche gelangen, nennt
man Meteoriten. Jährlich wiederkehrende Sternschnuppenschwärme, wie etwa die Perseiden Mitte August, werden auch als Meteorströme bezeichnet.

(Herkunft)

"Das Eisen vom Himmel fällt - in unserer Zeit wäre es unverzeihlich, wenn solche Märchen auch nur für wahrscheinlich gehalten werden." Dies erklärte der Mineraloge Xaver Stütz im Jahr 1792, obwohl aus der Vergangenheit schon einige Male über derartige Phänomene berichtet worden war - so zum Beispiel vom Meteorit von Ensisheim, der 1492 zur Erde fiel, oder vom Meteoritenfall von Eichstädt aus dem Jahr 1785.

Die Wissenschaftler konnten von der Existenz von Meteoriten erst 1803 überzeugt werden. Damals erhielt die französische Akademie der Wissenschaften Berichte, die bezeugten, dass auf L'Aigle ein Regen von Tausenden Steinen - ein zerbrechender Meteorit - über bewohntem Gebiet niedergegangen war. Erst dieser außerordentlich seltene und dadurch umso beeindruckendere Beweis stimmte die Forscher um.

Sternschnuppen sind Leuchterscheinungen, die auftreten, wenn kosmische Staubkörnchen in die Atmosphäre eintreten. Deren Größe schwankt zwischen der eines Stecknadelkopfes bis hin zu einigen Zentimetern. Mit einer Geschwindigkeit von 20 bis 70 Kilometern pro Sekunde stürzen diese Staubteilchen, die zum Beispiel die Überreste eines Kometenschweifes sein können, zur Erde. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre wird die Luft vor dem Partikel komprimiert und erhitzt sich. Man sieht also, wenn man eine Sternschnuppe
oder einen Meteor beobachtet, nicht etwa einen glühenden Körper, sondern die ionisierte Luft längs dessen Flugbahn.

Stündlich treten am Himmel im Durchschnitt zehn Sternschnuppen auf. Hellere Meteore, die eine höhere Masse voraussetzen, sind seltener. Sie werden Feuerkugeln oder Boliden genannt. Größere Körper verglühen meist nicht vollständig. Sie werden dann als Meteoriten bezeichnet. Sie bestehen aus Stein, aus Eisen oder einem Gemisch beider Stoffe. Den größten Teil machen Steinmeteoriten aus. Interplanetarische Körper stürzen nicht aufgrund der Anziehungskraft zur Erde. Vielmehr kreuzen sich ihre Umlaufbahnen.

(Einschläge)

Obwohl Eisenmeteoriten vergleichsweise häufiger gefunden werden als Steinmeteoriten, kommen sie viel seltener vor. Bis zu 95 Prozent aller Meteoriten bestehen aus Stein. Dieser scheinbare Widerspruch löst sich dadurch, dass Steinmeteoriten auf dem Erdboden relativ unauffällig sind und schneller verwittern.

Der bislang größte gefundene Meteorit ist der Eisenbrocken von Hoba in Namibia. Er wurde 1920 entdeckt. Das Gewicht dieses Objektes beträgt etwa 60 Tonnen. Krater, die durch Meteoriten dieser Größe nicht verursacht werden konnten, belegen, dass in der Vergangenheit deutlich voluminösere Stein- und Eisenbrocken eingeschlagen sein müssen. Bei einem Gewicht, das 100 Tonnen überschreitet, wird die frei werdende Energie so groß, dass Steine bei einem Aufprall komplett verdampfen können. Aus diesem Grund konnten
in solchen Kratern, trotz intensiver Suche, lediglich Spuren interstellarer Materie gefunden werden.

Ein bekannter Ort ist in diesem Zusammenhang der Barringer-Meteoriten-Krater bei Winslow in Arizona/USA. Er ist fast exakt kreisrund, hat einen Durchmesser von ca. 1,4 Kilometern und eine Tiefe von 170 Metern. Der verursachende Meteorit muss eine Größe von vieleicht 50 Metern und ein Gewicht von 150.000 Tonnen gehabt haben. Doch es gab noch größere Einschläge: Im Nördlinger Ries geschah vor ungefähr 15 Millionen Jahren eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes. Der Meteorit, der damals auftraf, hinterließ einen
Krater mit einem Durchmesser von 25 Kilometern. Die dabei freigesetzte Energie entsprach der 1.000fachen Sprengkraft der Hiroshima-Bombe. Vor 65 Millionen Jahren soll ein noch gewaltigerer Einschlag für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich gewesen sein.


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