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Lacrimosa- Wie es begann

Es war einmal vor langer, langer Zeit...

So könnte die Geschichte Lacrimosas beginnen, denn die Entwicklung dieser großartigen Band klingt wie ein modernes Märchen.

Es begann alles im November 1990, als sich ein damals 18jähriger Mann namens Tilo Wolff dran setzte, seine Gefühle, die er in Musik umsetzte, zum ersten mal festzuhalten. Er nahm in einem kleinen Tonstudio in der Nähe von Basel ein Tape auf, auf dem gerade mal zwei Stücke enthalten waren. Selbst das Cover dieses Tapes zeichnete er selber. Zuerst dachte Tilo dabei an den Bandnamen “Clamor”, doch als er nebenbei das Requiem von Mozart hörte – es gibt einen Part, der sich Lacrimosa nennt – wusste er, welchen Namen er wirklich auf das Cover schreiben sollte. Diese Nacht war die Geburt von Lacrimosa (Latein: tränenreich, weinerlich, kläglich).

Die andersartige Musik dieses jungen Mannes war bisweilen in der Szene (die arg zu zerfallen drohte) so noch nie dagewesen: sehr ruhig,gefühlvoll, emotions-geladen. Tilo wollte stets mit seiner Musik unabhängig sein und wollte niemanden “über” sich haben, der ihm vorschreibt, wie er seine Musik zu machen hätte. So kam es zu der Gründung des Plattenlabels Hall Of Sermon (wortwörtlich übersetzt: Halle der Predigt). Es folgten nun jährlich die neuen Alben dieser Band, auf welche ich hier nicht genauer eingehen will, denn sie gehören schließlich nicht in die Biografie, sondern in die Discografie, wo sie auch alle zu finden sind.

In jedem Album kann man eine Entwicklung des Künstlers miterleben, der sich selbst – genau wie seine Musik – im Laufe der Jahre weiterentwickelte. Am 27.02.1993 war es dann endlich soweit und Tilo Wolff wagte einen Schritt, der ihm erst etwas Angst bereitete: er machte sein erstes Konzert (damals in Leipzig). Es folgten mehrere Tourneen, so unter anderem die Tour zum Album “Satura”, auf der die Vorgruppe “Two Witches” war. Hier lernten sich Anne Nurmi (näheres in ihrer Biografie) und Tilo Wolff kennen. Und plötzlich wurde aus dem Soloprojekt eine Band, die nunmehr zwei Sänger hatte. (Anm. d. Red.: Die Musiker sind nicht fester Bestandteil Lacrimosas, sie werden zu Aufnahmen und Tourneen eingeladen!) auch alle zu finden sind.

Durch die Art, wie Lacrimosa seine Musik machte, wurden die forschen Grenzen zwischen den verschiedenen Musikstilen um einiges verrückt. So verbinden sich klassische Komponenten mit harten Gitarren des Metals, kombiniert mit Gothic. Gerade durch diese Verknüpfung mehrerer Musikstile hat sich Lacrimosa nicht nur Fans gemacht. Interessant ist auch, dass nicht nur der Szene zugehörige Personen Lacrimosa hören. Das breite Spektrum der Zuhörer reicht bis hin zu Klassikfreunden.

Fakt ist, dass Lacrimosa sich nie einem bestimmten Stil oder einer bestimmten Richtung verschrieben hat, sondern stets eine eigene Richtung produzierte, die immer unabhängig von Szenebewegung, Stilrichtungen anderer oder Kritiken der Zuhörer war.


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