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pupertät bei den indianern

Pubertät: Wer in das Kapitel über die indianische Erziehung geschaut hat, wird wissen, dass Erziehung der Mädchen von Kind an eine Vorbereitung auf ihr Leben als Frau und vor allem Ehefrau war.
Der Eintritt in ihr Leben als Frau begann für die Mädchen durch das Einsetzen ihrer ersten Blutung. Wie für viele Mädchen auf der ganzen Welt, war es auch für das Indianermädchen ein beunruhigendes Ereignis trotz sorgfältigster Aufklärung. Aber für viele junge Indianerfrauen war es auch eine Zeit der Freude hinsichtlich der Pubertätsriten, die bei den meisten Stämmen auf dieses Ereignis folgten, die oft einhergingen mit der Einhaltung vieler Verpflichtungen, Tabus und Rituale. Solche Tabus waren z.B. fast überall das Kratzen mit den Fingernägeln, es sollte einen eigens dafür angefertigten Kratzstab verwenden, oder ein anderes Tabu war das Trinken des Wassers nicht auf die übliche Weise, sondern es sollte nur durch eine Art Strohhalm oder Röhrenknochen trinken. Bei den Tlingit an der Nordwestküste z.B. durfte dieser Knochen nur der Flügelknochen eines Weißkopf - Seeadlers sein (die pubeszenten Tlingit-Mädchen mußten überdies bis zu einem Jahr lang abgesondert vom restlichen Dorf leben und ihre Hütten nur bei Nacht verlassen). Andere Schutzmaßnahmen bei den verschiedenen Stämmen waren: dass die Mädchen nicht ins Feuer schauen durften, damit die Sehkraft bis ins hohe Alter erhalten bleibt (Quinault); daß sie ihre Nahrung nicht selbst wählen durften, damit sie nicht gefräßig würden (Flathead); sie durften sich nicht mit kaltem Wasser waschen, damit sie sich nicht erkälteten (Pomo) oder sie durften sich andersherum nicht mit heißem Wasser waschen, damit sie keine Falten bekämen (Havasupai). Die Isolation der Mädchen bei einigen Stämmen während ihrer rituellen Einführung war trotz der wichtigen Rolle bei den Pubertätsriten und der dadurch empfundenen Freude für viele sehr unangenehm. Doch bei den meisten Stämmen ob Disziplinierungsphasen bzw. Abgeschiedenheit oder nicht, gab es Feste und freudvolle Zeremonien, die von Stamm zu Stamm sehr unterschiedlich waren.
Diese Riten, Tabus und Verpflichtungen bedeuteten aber auch einen wichtigen Schritt im Leben einer jungen Indianerfrau, die damit körperlich bereit war (moralisch wurde sie ja meist schon viel früher darauf vorbereitet), ihren Platz als Ehefrau und Mutter an der Seite eines Mannes einzunehmen


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