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Ankunft

Er ging die Treppen hinauf. Er würde gleich klingeln. Ja, es war gleich soweit. Jeder Schritt näher war für ihn wie als wäre alles nicht wirklich wahr. Es war eigentlich verrückt. Ein Tagtraum.
All die Eindrücke strömten über ihn herein.
Dieser Gang, die Treppen, das Geländer. Die Flecken an der Wand. All dies sieht SIE jeden Tag. Das hier ist ihr Leben. Doch für ihn ist alles neu. Er versuchte sich vorzustellen, sie, wie sie hier täglich hoch und runter geht. Bei banalen Dingen, wie Einkaufen. Oder morgens, verschlafen und gehetzt die Treppen runter gehen, mit einer Hand suchend in ihrer Tasche. Sie würde sicherlich was suchen. Aber es war schon seltsam bei der Ankunft in Hamburg. Alles war laut, hell, lebendig, und doch überall sie. Ihre Heimat. Ihr Leben.
Und nun ist er hinein getreten. Einfach so.
Ein Schritt aus dem Zug in ihr Leben. So einfach war das.

Der ganze Weg durch die Stadt - alles was er sah. Die Wände, Wege, Steine, Bäume, Gesichter.
Alles - überall sie.
Er hörte den Leuten zu, wenn sie an ihm vornüber gingen. Es war nie wirklich mit Sinn, aber es war interessanter als jeder Krimi, den er bisher gelesen hatte.
Er war auf dem Weg zu ihr. Und sie wusste es nicht.
Sie hatten sich noch nie gesehen, aber so oft im Traum getroffen.
Natürlich klingt das kitschig. Das muss es auch. Wie soll eine liebe ohne Kitsch richtig blühen? Sie soll ja nicht zwischen den Müllsäcken bei den Bahnhofstoiletten wachsen.
Er war also hier. Er wusste er würde zitternd vor ihrer Tür stehen. Er wollte nicht zittern. Das wäre affig. Natürlich wäre es nicht peinlich. Er kann das ruhig sein, aufgeregt. Aber wenn dann innerlich. Es sollte perfekt sein, ein tolles erstes treffen. Eines, worüber man noch nach Jahren spricht und grinst und schmunzelt.
Er hatte sich was überlegt.
Er hatte sich so einiges überlegt. Oh ja, das hatte er. Die Bilder schossen ihm direkt wieder in den Kopf.
Er wollte ihr nicht einfach nur sagen, dass er sie liebte und sie küssen. Oh ja, küssen. Er wollte mehr. Er wollte ihr seinen Schwanz geben. Sie sollte ihn haben. Er wollte seinen Schwanz über ihre Wange reiben, sie dabei ansehen. Sehen wie die Vorhaut sich zurück zieht und die freie glänzende Haut über ihre Wange rutscht und ihn dann gewagt in ihren Mund stecken. Sie sollte ihn haben.
Seinen Schwanz.

Nun war er hier, in ihrem Hausgang. Alles weiß, befremdlich und doch machte der Gedanke an sie alles so vertraut.
Er schaute auf die Klingeln. Und da stand es. Wien.
Er schaute sich die Tür an. Den Griff, die Fussmatte. Das Schild an des Klingel. Er würde gleich drauf drücken. Und er hoffte, sie sei da.
Er wusste, was er sagen würde. Er rechnete damit, dass sie ihn nicht erkennt.
Nein, sie rechnet auch nicht damit. Sie würde sich über seine Fragen wundern. Das würde sie.
Er fragte sich, ob sie seine Stimme erkennen würde. Aber er glaubte es kaum. Über Telefon klingt man oft anders.
Oh, gleich wäre es soweit. Gleich muss er taff sein und genau das machen, was er sich gedacht hatte.
Er drückte auf die Klingel.
Es klang so laut.
Und dann hörte er was. Und die Türe ging auf.
Sie schaute ihn etwas fragend an und wirkte leicht zerstreut.
"Öhm Hallo? Ja?"
Und er schaute sie etwas entschuldigend an und fragte "Entschuldigen Sie bitte, aber kann das sein, dass Sie Krankenschwester sind? Ein Freund aus dem Haus sagte das eben. Und ich würde Sie sicherlich auch nicht belästigen, wenn es nicht ganz dringend wäre."
Da sie ein herzensguter Mensch ist und natürlich auch stolz darauf, Krankenschwester zu sein und von vielem Ahnung zu haben, sagt sie natürlich
"Ja, doch, das bin ich. Ja was haben Sie denn?" Sie schaut ihn mit Mitgefühl fragend an, doch sieht oberflächlich nichts auffälliges.
Er zieht den Reissverschluss seiner Jacke runter und macht sie auf und zeigt auf seine linke Brust.
"Also da, da ist was, das fühlt sich gar nicht gut an."
Sie sieht natürlich nichts durch das Shirt und sagt "Also ich kann da jetzt so natürlich nichts sehen. Also, das ist schwer. So kann ich nichts sagen. Ja ist es eine Wunde, oder mehr innen, oder, hm?"
"Besser sie fühlen es mal." und er nimmt ihre Hand über schiebt sie auf seine Brust und lässt sie langsam und sanft drüber gleiten und sieht sie dabei an.
"Spüren Sie das?" fragt er sie, nun etwas leiser als zuvor.
"Hm, also nein. Hm, ich spüre da gar nichts."
Er streicht weiter mit ihrer Hand über seine Brust.
"Sie spüren das wirklich nicht? Es ist ja nicht gerade langsam. Es schlägt schon so rasend schnell, seit ich ins Haus gekommen bin. Oder nein..."
Er tut so, als würde er kurz überlegen. "Eigentlich schon seit ich in Hamburg angekommen bin."
Er fängt an breit zu grinsen. Und schaut sie strahlend an. "Also irgendwie geht es mir nun besser, seit du mich berührst, Amelie."
Ihre Augen weiten sich. Sie zieht die Hand zurück. Und scheint wie gelähmt. Schaut ihn an.
"Ooooh mein Gott, Nino?"
Er grinst noch bereiter und meint "Vielleicht bittest du mich ja doch rein?"


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