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psychosomatik.peperonity.net

Hilfe bei Panik Teil 1

Es spielt keine Rolle, ob du dich verängstigt, verwirrt, unwirklich oder unsicher auf den Beinen fühlst. Dabei handelt es sich nur um übertriebene körperliche Reaktionen auf Streß.
Die Tatsache, daß du die Empfindungen hast, bedeutet noch nicht, das du sehr krank bist. Diese Gefühle sind nur unangenehm und angsterregend, nicht gefährlich. Es wird dir nichts schlimmes passieren.
Lasse deine Gefühle kommen. Sie befinden sich sowieso in deiner Gewalt. Du hast sie aufgebläht und dadurch noch verschlimmert. Hör auf sie aufzublähen. Lauf vor der Angst nicht davon. Wenn du fühlst wie sich die Panik in dir ausbreitet, atme tief ein und entspanne dich wenn du ausatmest. Versuch es immer wieder. Versuch, wie im Weltraum im schwerelosen Zustand zu treiben. Kämpf nicht gegen das Panikgefühl an. Akzeptiere es. Du kannst es.
Mach es dir so leicht wie möglich, aber fliehe nicht. Wenn du auf der Straße bist, lehn dich an einen Pfosten oder die Wand. Wenn du dich in einem Kaufhaus aufhälst, such dir einen Platz wo es nicht zu voll ist. Wenn du in einer Boutique bist, sag der Verkäuferin, das du dich nicht wohl fühlst und du dich einen Augenblick hinsetzten möchtest.
Spring nicht in ein Taxi, flüchte nicht Panikartig nach Hause.
Verschlimmere deine Panik nicht durch Angstvolle Gedanken über deinen Zustand und mögliche Folgen. Gestatte dir kein Mitleid und denke nicht:<Warum kann ich nicht wie jeder andere normale Mensch sein? Warum muß ich das alles durchmachen?> Akzeptiere es einfach, was mit dir geschieht. Dann wird das, was du am meisten fürchtest gar nicht eintreten.
Mach dir vernünftig klar, was mit deinem Körper in diesem Augenblick geschieht. Denk nicht: <Es wird etwas schreckliches passieren. Ich muß hier raus.> Sag dir immer wieder vor: <Ich werde nicht stürzen, in Ohnmacht fallen, sterben oder die Beherrschung verliehren.>
Warte einfach ab, und gib der Angst Zeit, vorüberzugehen. Lauf nicht fort. Andere haben auch so viel Stärke bewiesen. Du schaffst es ebenfalls. Wenn du aufhörst, deine Panik mit angstvollen Gedanken zu verstärken, wirst du merken, wie die Angst sich in Nichts auflöst.
Jetzt hast du eine Gelegenheit zu Üben. Versuch die Situation so zu sehen. Selbst wenn du dich dabei absolut isoliert fühlst, wirst du auch dieses Gefühl eines Tages verlieren. Schon bald wird es dir gelingen, die Panik durchzustehen und zu sagen: <Ich habs geschafft.> Wenn du das sagen kannst, bist du deinem Ziel, die Furcht zu besiegen, schon sehr viel näher gekommen. Denk an die Fortschritte die du schon gemacht hast. Nutze die Situation.
Versuch dich von dem Gedanken, was im inneren vorgeht, abzulenken. Betrachte, was um dich herum vorgeht. Seh dir die Leute auf der Straße und im Bus an. Sie sind für dich, nicht gegen dich.
Wenn die Angst nachläßt, entspanne dich, atme tief durch, und tu einfach was du dir vorgenommen hast. Denk daran: Immer wenn du mit einem Panikgefühl fertig geworden bist, wir die Angst ein wenig weniger.
Rechne mit Nebenwirkungen und Rückschlägen. Während deiner Behandlung können zwei Dinge geschehen:
Selbst nach positiven Erfahrungen kann sich noch ein Gefühl der Niedergeschlagenheit und Leere einstellen. Nebenwirkungen dieser Art sind ganz normal. Du mußt nur wissen, das es sich um temporäre Reaktionen handelt, die auch wieder verschwinden.


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