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sanfranghanistanreefers.peperonity.net

cyberspace*..UND NOCH EINE STORY.

-DER KOFFER- ..eine CYBERSPACE-Story by Andrea Stevens. * verkuerzt wiedergegeben und bearbeitet von Neonsheela.-
..._.._._....._.._..._..
Harding tauchte seine finger in die tischplatte. Kyle vor seinem kontrollpunkt riss jetzt sicher empoert die augen auf holte tief luft und : HARDING ! DU VERDAMMTER KAKERLAK ! LASS DAS !
noch eine sekunde laenger liess Harding seine hand im tisch zog sie dann betont langsam zurueck. leider hatte niemand im restaurant gemerkt was er getan hatte. er versteckte seine hand ja auch hinter der speisekarte. wirklich mutig waere es gewesen diese demonstration vor aller augen zu tuen.
das stimmengemurmel in seinem kopf liess auf eine heisse nicht fuer ihn bestimmte diskussion schliessen. ein mulmiges gefuehl breitete sich in seiner magengegend aus. vielleicht haette er das eben doch nicht tuen sollen.
dann wurde ihm noch schlechter. RASPUTIN persoenlich betrat das restaurant. oder wuerde RASPUTIN jemand anderem erlauben seine huelle zu benutzen..
der dunkle blick traf Harding. nagelte ihn an seinem stuhl fest. das war RASPUTIN selbst. er durchschritt das restaurant wie ein schattenengel. setzte sich schlangengleich auf den stuhl gegenueber.
-steckst tief in der scheisse Harding- -ich hab was anzubieten- -was kriege ich wenn ich dir helfe Harding- -ich ... kann es demonstrieren. gleich hier- -Harding fuer wen haelst du mich.. fuer wen haelst du dich.. du bist nur eine kleine schachfigur die auf dem riesigen schachbrett herumspringt und hofft nicht zermalmt zu werden.
RASPUTIN legte den kopf schraeg und lauschte. -wie amuesant. sie versuchen das restaurant zu isolieren. es wird sie nicht freuen zu bemerken dass RASPUTIN nicht unvorbereitet gekommen ist.- -die haben meinen koerper- platzte Harding heraus. -hilf mir! -
das bild erlosch. finsternis summte in seinem kopf. er hielt den atem an wartete wie ein verschrecktes kaninchen dass die schlange zubiss. Kyle wuerde wuetend sein sehr wuetend. die sekunden dehnten sich zu minuten. ah so war das. schmoren lassen wollten sie ihn. als warnung. hoffentlich als warnung.
-ich glaube ich hab ihn- diese stimme gehoerte nicht zu einem von Kyles maennern. hoffnung durchzuckte Harding. vielleicht hatte RASPUTIN tatsaechlich so viel macht wie man sagte.
licht fiel auf Hardings augen. aus der helligkeit schaelte sich eine person in uniform. gottverfluchtnochmal. vom regen in die traufe.
-ich denke da kamen wir gerade noch rechtzeitig- sagte der mann in uniform. -die herren hier hatten etwas sehr unerfreuliches mit ihnen vor.-
Harding stuetzte sich auf die ellbogen. sein knie schmerzte. sein kopf droehnte. willkommen wirklichkeit.
-Sir. die hatten nicht nur was vor. die haben bereits etwas mit ihm gemacht.-
Harding sah hinueber zum ueberwachungsmomitor. der uniformierte dort zeigte auf das virtuelle abbild seines kopfes. die runde platte in seinem nacken. -sehen Sie Sir. da..das kann ich nicht identifizieren.-
wie standen die chancen hier wegzukommen. mit einem verletztem knie. und einem zugedroehnten kopf dass er kaum sehen konnte. Harding liess sich auf die liege zuruecksinken.
er steckte wirklich tief in der scheisse. das licht schrumpfte zusammen.
als Harding mit pulsierenden kopfschmerzen aufwachte schien irgendetwas anders zu sein. er wischte sich ueber die augen blinzelte in das daemmerlicht seines zimmer.
so ein kellerloch hatte seinen vorteil. man konnte mit einem blick sehen ob noch andere besucher ausser den achtbeinigen da waren. niemand. es sah aus wie immer. schimmel in den ecken und auf dem was er kuechentisch nannte. das truebe licht der gluehbirne legte einen schleier auf alles was er nicht so deutlich sehen wollte.
wieso sollte hier etwas sein als sonst. ..zu klauen gab es nichts mehr. die beiden verschmutzten fenster die wie dumpfe augen oben an der decke klebten waren unversehrt die spinnweben unangetastet.

wackelig erhob sich Harding..tappte zur tuer..nichts..abgeschlossen. aus der toilette roch es wie eh und je. wahrscheinlich spielten ihm seine sinne nur einen streich. -vergiss es- fluesterte ihm der letzte rest seines verstandes zu -sieh lieber zu dass dir die vorraete nicht ausgehen.-
seine vorraete.. das arsenal flaschen neben seiner matratze hatte sich stark gelichtet. zu stark. war jetzt eine gute zeit einzukaufen..was fuer eine zeit war ueberhaupt..
Harding kramte in seinen hosentaschen. ausser ein paar muenzen ertastete er auch scheine. zeit war egal. obwohl etwas in ihm straeubte bei tag einzukaufen wenn die normalen leute ihren emsigen geschaeften nachgingen.
jetzt hoerte er eindeutig ein summen. merkwuerdig dass er ueberhaupt noch was hoerte. irgendeine erinnerung von musikern und hoerschaeden trieb wie faules laub in einem see zu seinem bewusstsein. ein summen direkt hinter ihm. er drehte sich um.
fast stolperte er ueber seine eigenen fuesse als sein gleichgewichtssinn erst mit verspaetung reagierte. bloedsinn. ein summen.
jetzt erst mal schauen ob das truebe licht der fenster vom tag kam oder von der strassenbeleuchtung. im ersteren fall muesste das arsenal noch bis zum abend durchhalten.
das schloss seiner tuer war eines der altmodischen. noch so richtig mit schluessel. war eigentlich ziemlich riskant. so einen schluessel konnte man leicht verlieren. aber der 24stunden-laden war nur 200meter entfernt. und ein handscanner haette nur vermuten lassen dass es noch irgentetwas wertvolles hier gab.
er hatte das ende der kellertreppe schon fast erreicht als er merkte dass das licht tageslicht war. verdammt. erst mal nix mit vorrat aufstocken. als er wieder runterging sah die dunkelheit vor der tuer zum keller zu dunkel aus. er brauchte eine weile bis er sich ganz sicher war dass da jemand sein musste.
hier im treppenhaus war es beschissen kalt.
-steckst tief in der scheisse Harding. nicht wahr- den satz hatte er schon mal gehoert.
die gestalt blieb im schatten. zeigte ihr gesicht nicht.
-du hast mir zugerufen ich soll dir helfen. hat eine weile gedauert bis ich dich wieder gefunden habe. du bist wertvoll Harding. bist schon durch drei weitere haende gegangen. manchmal unfreiwillig. manchmal gegen geld.
der dich jetzt hat testet gerade wie sehr man den cyberspace wirklich aendern kann. dieses kellerloch und deine idiotischen erinnerungen machst du. du wirst jetzt von hier weggehen und dich erinnern was wirklich passiert ist. los ! geh ! zeig mir die wahrheit ! -
RASPUTINS stimme trieb ihn die kellertreppe hoch. RASPUTIN.
schmierige daempfe drangen durch die fenster der waescherei in den hinterhof. die wenigen trueben funzeln verdraengten kaum die dunkelheit der nacht. Harding blieb stehen. was war da eben . . ._
er drehte sich um. nur eine wand mit broeckelndem putz. kein keller. aber er lebte doch seit vier jahren in diesem keller. seit er.. unsinn. das. alles.
-hilfe. bitte-
das erste was man in den niedrigeren ebenen lernt : traue nie einer jammernden stimme aus einer dunklen gasse. ist zu 99prozent eine falle. und das restliche prozent sollte man besser weder sehen noch hoeren. weitergehen und so tun als ob man nichts gehoert hatte.
-ich bin kein mensch-
Harding blieb stehen und drehte sich um. im daemmerlicht der gasse tuermte sich muell. jetzt hatte er auch die metallische verzierung in der stimme gehoert.
vielleicht wartete hier doch noch ein kleines geschaeft auf ihn. was noch reden konnte war noch was wert. jetzt aber nicht unvorsichtig werden. hinterher war das gebrabbel -ich bin kein mensch- die allerneueste masche.
-wo bist du- ..-ich bin dreikommavier meter von ihnen entfernt. 40 zentimeter ueber dem boden. mehr kann ich aus der schallanalyse nicht herausfinden. ich befinde mich in einem lichtundurchlaessigen behaeltnis.-
meine fresse. das klang nach einem fuenf-sterne-menue.
Harding stieg in die gasse und balancierte auf dem muell drei schritte hinein. von den leuten auf der strasse interessierte sich keiner fuer ihn. strassenratten erledigen auch ihre geschaefte in trueben gassen. das wollen die wenigsten riechen.. Harding stuetzte sich an der wand ab und schob den muell mit den schuhen auseinander.
das koefferchen glaenzte lackschwarz.
er zog das koefferchen am griff heraus und ruettelte es.
-bist du da drin- ..-ja! ja. ich waere ihnen sehr verbunden wenn Sie unnoetige beschleunigungen des behaeltnisses vermeiden wuerden.- ..-kein problem- er zupfte eine plastiktuete aus dem muellhaufen und steckte das koefferchen hinein.
-und wenn du schon so schlau bist weisst du dann auch wie viel du wert bist..- es dauerte ein paar sekunden bis die stimme antwortete. sie klang vorsichtiger. abwaegend.
-falls Sie vorhaben mich zu verkaufen wuerden Sie in jedem moeglichen fall immer ein schlechtes geschaeft machen. wenn Sie mir zugang zum netz verschaffen koennte ich Ihnen auf der stelle ein konto mit einer million einrichten und niemand wuerde merken dass das geld irgendwo fehlt und sie deswegen belangen.-
die metallische stimme klang derart selbstsicher dass bei Harding gleich mehrere warnsirenen losgingen. wenn der wirklich wertvoll war dann hatte ihn jemand gebunkert um ihn auch wieder abzuholen. reflexartig schaute er sich um : niemand sonst im daemmerlicht.
er klemmte sich die plastiktuete mit dem koefferchen unter den arm und kraxelte aus dem muell.
im gleichen tempo wie die anderen leute ging er die strasse entlang. jetzt nicht auffallen. er sah aus wie jeder andere dreck auf den niedrigen ebenen. keine besonderen kennzeichen. ausgelutschte klamotten. alte sweatjacke mit kaputze. gab tausende wie ihn.
sein koefferchen verhielt sich ruhig. wohin jetzt.. war schon manchmal scheisse keine wohnung zu haben. zugang zum netz. sagte der so leicht. kostete alles was. und ein privatzugang im stillen kaemmerlein noch mehr. erst mal ein bisschen abstand zwischen sich und die gasse bringen.
siedend heiss fiel ihm ein dass er etwas wichtiges vergessen hatte. -hey..du..hast du einen sender oder irgendwas wodurch man dich finden kann..- -dann haette ich kavm einen ganzen tag in dieser umgebung gelegen.-
die stimme sprach so leise dass er sie kaum verstand. wirklich schlaues kerlchen. Harding schuettelte sich die anspannung von der schulter. -okay. ich wandere jetzt durch die gegend dann reden wir mal an einem ruhigen ort miteinander-
ein ruhiger ort..die naechste strasse erinnerte ihn an seinen kellerraum der von innen noch so einen altmodischen riegel hatte. war feucht und eiskalt deswegen blieb keiner lange dort. Harding bog im die naechste gasse ab. abgerissene plastikstreifen mit der aufschrift EINSTURZGEFAHR lagen auf dem boden.
DEN REST DER STORY FINDET IHR AUF DEM FOGENDEN LINK.


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