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2.cyberspace*REST OF STORY.

CYBERSPACE. -Der Koffer- Andrea Stevens. ~die Fortsetzung.
...er schlich an der mauer entlang in den hinterhof. die kellertreppe lag in finsternis. er tastete sich stufe um stufe hinunter bis seine fingerspitzen die tuer fuehlten. sacht drueckte er sie auf. kein anderer bewohner heute nacht.
durch die beiden verschmutzten fenster die wie dumpfe augen oben an der decke klebten schien das truebe licht der strassenlaternen. unversehrt. die spinnweben unangetastet.
Harting blinzelte in das daemmerlicht als ob er das alles ... unsinn. er schuettelte den kopf und schloss die tuer hinter sich..schob den riegel zu.
-sind wir allein- fragte das koefferchen. -ja- .. -vielleicht koennen Sie dann mein behaeltnis oeffnen-
Harding stellte den koffer in die mitte des raumes und liess die verschluesse aufschnappen.
drei elegante silberfarbene geraete eingebettet in schwarzen schaumstoff. etwas wie ein handgelenk-computer. das war wohl der sprecher. eine muenzgrosse scheibe und ein..hm..injektionsgeraet . .mit gruenlicher fluessigkeit.
-und du warst so wahnsinnig dir das zu spritzen-
Harding fuhr herum. an die verschlossene tuer gelehnt stand RASPUTIN. woher . . erinnerungen klickten wie dominosteine. -wie kommst du hier herein.. -
-dein hilferuf..Harding. ein teil von dir moechte dass ich helfe. deswegen veraenderst du unbewusst den cyberspace damit ich kommen kann-
RASPUTIN trat heran kniete sich hin und griff nach dem injektionsgeraet..drehte es in den fingern. -ich haette nicht gedacht dass sie schon so weit sind.. -
-wer- .. -was hast du geglaubt was das hier ist..- .. -der kleine computer hier sagte damit es keine infektion gibt. und keine abstossreaktion des koerpers. wenn die scheibe eingesetzt wird im nacken.-
Harting griff nach hinten. seine fingerspitzen beruehrten glattes metall. aber die scheibe lag doch noch vor ihm... ..nur erinnerung. das alles war nur erinnerte wahrheit. weil RASPUTIN wissen wollte was geschehen ist.
-kannst du das wegmachen..-. RASPUTIN schuettelte den kopf. -du weisst garnicht was du dir angetan hast..Harding. die scheibe ist nur die antenne fuer den ersten zugang zum netz. jetzt sowieso ueberfluessig. das gruene zeug hier ist das gefaehrliche. DU HAST DIR NANO-ROBOTER GESPRITZT! die sind jetzt ueberall in deinem koerper. haben laengst ein funktionsfaehiges system aufgebaut. sie reproduzieren sich..Harting. mit dem was sie von dir nehmen. spuerst du schon wie sie an dir fressen..-
der blick des schattenengels zog ihn in die dunkelheit. nein. nicht. bitte lass das nicht geschehen sein.
aufwachen..truebes licht sickerte aus den beiden verschmutzten fenstern die wie dumpfe augen oben an der decke klebten. Harding tastete nach den flaschen neben seiner matratze. viele..zu viele lagen leer am boden. war jetzt eine gute zeit einzukaufen ..er kramte in seinen hosentaschen. ausser den paar muenzen ertastete er auch scheine. schwankend kam Harting auf die fuesse. sein knie schmerzte. was hatte er da nur wieder gemacht. er schlurfte zur tuer..sperrte das schloss auf..schloss..kein riegel..
wieso hatte er gedacht dass da ein riegel waere..
er hatte das ende der kellertreppe schon fast erreicht als er merkte dass das licht tageslicht war. auch wenn ihm alles egal sein konnte widerstrebte es ihm immer noch bei tageslicht einzukaufen.
als er wieder hinunterstieg sah die dunkelheit vor der tuer zum keller zu dunkel aus. gross genug fuer eine menschliche gestalt. sein atem hing als wolke vor seinem gesicht. hier im treppenhaus war es beschissen kalt.
in diesem moment bewegte sich die gestalt. ein duennes schmales gesicht starrte ihn an. grosse augen. blau. aber das weiss von roten adern durchzogen. junkie. wie er. nur auf einem anderen trip.
sie trat ans licht. unwillkuerlich fingerte er in seiner jeans-jacke nach scheinen. ob das reichte .. ihr blick frass sich an seiner hand fest. wenn sie kurz vorm affen stand koennte sein geld tatsaechlich reichen. er zog die scheine aus der tasche..faltete sie muehevoll auseinander.. scheiss zittern. -ich hab das hier..dort ein warmes zimmer und bisschen was zum runterkippen..-
-geht klar.- sagte sie.
er ging vor ihr her und brauchte doppelt so lang wie sonst um das verdammte schloss aufzusperren. sie sagte nichts. vielleicht spekulierte sie darauf in seiner wohnung was abgreifen zu koennen aber da wuerde sie enttaeuscht sein.
als sie hinter ihm eintrat nahm sie ihm die scheine so schnell aus der hand dass er fuer einen moment meinte sie haetten sich in luft aufgeloest. -hastn bad..- fragte sie. -toilette mit dusche. das warme wasser funktioniert tatsaechlich. dort ist die tuer..- was fuer eine ueberfluessige bemerkung. gab nur diese eine weitere tuer.
er schloss ab waehrend sie das bad inspizierte. anscheinend war sie schlimmeres gewohnt denn sie sagte nichts. sie kam wieder raus .. pellte sich aus ihrem anorak und mindestens drei paar hosen. sie war ziemlich duenn. und klein. aber ihre augen waren alt. und finster. dunkel.
-wenn du nur einmal mit deinem selbstmitleid aufhoeren wuerdest..Harding. dann waere alles einfacher. und mich in eine junkie-ratte zu verwandeln schuetzt dich auch nicht vor der realitaet ! - ..perplex starrte Harding das maedchen an .. woher .. tiefe maennerstimme .. wie .. konnte..

so ein kellerloch hatte seine vorteile. man konnte mit einem blick sehen ob noch andere besucher ausser den achtbeinigen da waren.
Kyle stand mit verschraenkten armen an der tuer und starrte Harding an als ob er eine kakerlake waere. ziemlich eindeutig dass hier keine halluzination die sicht vernebelte.
tut mir leid dass ich dir deinen traum vom saeuferdasein nehmen muss. aber jetzt hat sich einiges geaendert. keine spielchen mehr .. kein verstecken.
schritte naeherten sich. die schuhe. er sah nur die schuhe. wie merkwuerdig. sie waberten. zerflossen bei jedem schritt. schwarze halbschuhe. stiefel. braun. glaenzend. matt. turnschuhe.-
schmerz zischte durch Hardings nacken. -du warst verdammt teuer und das soll sich jetzt auszahlen. sobald du etwas aenderst was mir nicht passt bekommst du einen stromschlag verpasst ! -
Kyle .. das restaurant .. die schuhe .. schwarz .. schlangengleich .. RASPUTIN.
Kyle .. das restaurant .. die schuhe .. schwarz .. schlangengleich .. RASPUTIN.
-es war einer von Kyles leuten der dich damals gefunden hat. aber jetzt gehoerst du mir.- .. -was- ..der schattenengel packte ihn und riss ihn auf die fuesse. -du gehoerst mir..Harding. hast du das verstanden..dein geist und dein koerper gehoeren jetzt beide mir! -
finsternis schwappte ueber das bild..erhellte sich wieder. dumpfe taubheit nistete sich in Hardings armen und beinen. metallischer geschmack in seinem mund. ein gesicht mit dunkel stechenden augen beugte sich ueber ihn : RASPUTIN.
-jetzt..Harding.. kannst du dich ein bisschen ausruhen. wir tuefteln uns einen schoenen plan aus welche aenderungen im cyberspace am besten fuer uns sind. du bist der schluessel zur welt.mein lieber. und bei mir bist du in genau in den richtigen haenden..-
selbst durch RASPUTINS freundlichstes laecheln blitzte irrsin durch.
..um sich herum hoerte Hardling das summen von computerlueftern. was RASPUTIN mit seinen leuten redete konnte er nicht verstehen. dazu war das summen viel zu laut. summen. pulsierend. unregelmaessig.
das summen das waren ganz sicher sie. er hatte es doch immer gehoert. dieses summen.stimmen.worte. dann hoerte er es ploetzlich deutlich und klar : Harding..koennen Sie mich hoeren..
die stimme aus dem koefferchen. das war die stimme aus dem verfluchten koefferchen.
-ich waere ihnen sehr verbunden wenn sie als zeichen des verstehens einmal blinzeln wuerden..Harding.-
er schnappte nach luft. -RASPUTIN..das zeug in mir redet. mit der stimme aus dem koefferchen.-
RASPUTIN beugte sich ueber ihn. -so so..und was hat es zu sagen..-
einige sekunden blieb alles still..dann erhoben sich aus dem summen wieder worte.. -bitte richten Sie Herrn RASPUTIN aus dass er ein weiteres manipulieren des CYBERSPACE unterlassen soll. auch waere es eine weise entscheidung uns die Nano-Roboter zurueckzugeben.-
-du sollst aufhoeren mit dem hacken und sie wollen das zeug in mir zurueck.-
RASPUTIN lachte. mit der lautstaerke eines mannes der sich fuer unbesiegbar haelt.
die stimme sprach weiter -sollte Herr RASPUTIN sich weigern werden wir seinen standort ausfindig machen und massnahmen gegen ihn ergreifen.-
-wenn du es nicht tust finden sie dich und knipsen dich aus.-
das licht erlosch. alle computer schalteten sich ab. Harding hoerte erschrockenes einatmen.. gezischte befehle.. hektisches scharren..dann stille.
. .es klang wie ein seufzen. -er hatte talent. ueberaus grosses talent. es lag im bereich des moeglichen dass er einen teil seines wahnsinns nur spielt. dass er zu uns passen koennte. wir wussten was er sucht und gaben ihm eine chance. aber er wollte den weg wie alle gehen. nur auf seinen eigenen vorteil bedacht. er wollte Sie nutzen als schluessel zur welt. als schluessel zur eigenen bereicherung. -
-ich war nur ein koeder.. - -ja- -ihr veraendert den cyberspace schon laengst.. - -haben sie dafuer je einen beweis gefunden..oder davon auch nur ein geruecht gehoert.. -


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