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Flachlandtapir

Der Flachlandtapir (Tapirus terrestris) ist wie alle Tapire (Tapiridae) ein pflanzenfressendes Säugetier. Verbreitungsgebiet des Flachlandtapirs sind die Regenwälder Brasiliens, Kolumbiens und Venezuelas. Er ist rotbraun gefärbt und an Kehle und Wangen manchmal, aber nicht immer, weiß.

Gefährdung
Die IUCN führt den Flachlandtapir als gefährdet. Wichtigster Faktor bei seiner Dezimierung ist die Zerstörung der Wälder, wodurch er seines Lebensraums beraubt wird. Wenn er an den Waldrändern auf Plantagen stößt, wird er meist erschossen.

Lebenslauf eines Flachlandtapirs
Der Flachlandtapir kommt nach einer Trächtigkeit von rund 400 Tagen als längs gestreiftes, 4 - 7 Kilo schweres Junges zur Welt. Meistens wird er einzeln geboren, Zwillinge sind sehr selten. 5 - 8 Monate trägt das Jungtier den gestreiften Tarnpelz, und wird dabei ca. 6 Monate gesäugt. Jedoch bleibt es etwas länger bei der Mutter, mindestens ein Jahr. Mit spätestens 4 Jahren ist der Tapir geschlechtsreif und ist ganzjährig fortpflanzungsfähig. Als erwachsenes Tier wiegt er rund 200 Kilo, hat eine Länge von 1,80 - 2,10 Meter und hat eine Schulterhöhe etwa einem Meter. Er lebt nun nicht mehr nur einzelgängerisch sondern einzelgängerisch oder in einem Pärchen. Seine Lebenserwartung beträgt 25 - 30 Jahre, im Zoo sogar etwas mehr.

Verhalten
In freier Wildbahn
Wenn nicht als Pärchen oder Mutter/Kind-Familie, lebt er einzelgängerisch. Er markiert deshalb sein Revier und zwar mit einem geraden Strahl nach hinten. In freier Wildbahn ist er nachtaktiv. Er kommuniziert mit Pfeiftönen. Wird er angegriffen, so flüchtet er meist ins Wasser, denn er ist ein exzellenter Schwimmer und Taucher. Seine natürlichen Feinde sind Pumas und Jaguare. Er ist Pflanzenfresser, frisst Rinde, Früchte, Blätter und Knospen.

Als Kulturfolger
Infolge der Lebensraumzerstörung tritt der Flachlandtapir auch als Kulturfolger auf. An den Waldrändern dringt er manchmal auf Plantagen von z.B. Zuckerrohr oder Kakao vor und wird dort geschossen.

Verhalten domestizierter Exemplare
Von allen Tapiren wird der Flachlandtapir am häufigsten in Zoos gezeigt. Es wird berichtet, dass sich junge Tapire an Menschen gewöhnen und sich gut zähmen lassen, so dass sogar Kinder auf ihnen reiten können. Allerdings wurde anscheinend niemals in der Menschheitsgeschichte ein ernsthafter Versuch unternommen, einen Tapir zu domestizieren.

Körperbau
Äußeres
Als erwachsenes Tier wiegt er rund 200 Kilo, hat eine Länge von 1,80 - 2,10 Meter (der sehr kurze Schwanz inbegriffen) und hat eine Schulterhöhe etwa einem Meter, wobei die Weibchen etwas größer sind. Die Füße sind vorne vierzehig, hinten nur dreizrehig. Darunter ist jeweils eine Zehe, die, als Hornschuh, mit dem Pferdefuß vergleichbar ist.

Sinne
Die bestentwickelten Sinne des Flachlandtapirs sind der feine Geruchsinn ebenso wie ein exzellenter Tastsinn. Fast genausogut funktionieren seine Ohren mit einem guten Gehöhr. Die Augen dagegen sind schwach, und das Tier ist stark kurzsichtig.



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