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Zwerggürteltier

Das Zwerggürteltier oder Pichi (Zaedyus pichiy) ist eine Säugetierart aus der Familie der Gürteltiere (Dasypodidae). Ihre Heimat ist das südliche Südamerika, sie leben im mittleren und südlichen Argentinien und Chile (Patagonien) bis zur Magellanstraße.

Beschreibung
Zwerggürteltiere zählen zu den kleinsten Gürteltierarten, lediglich die Gürtelmulle sind kleiner. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 26 bis 33 cm - dazu kommt noch ein 10 bis 14 cm langer Schwanz – und ein Gewicht von 1 bis 2 kg. Der Panzer dieser Tiere ist dunkelbraun gefärbt, der Schwanz und der Bauch sind gelblich. Der Kopf, dessen Oberseite ebenfalls von Schildplatten bedeckt ist, hat eine lange Schnauze und kleine Ohren. Die Füße der Tiere tragen gut entwickelte Krallen.

Lebensweise
Zwerggürteltiere sind Bewohner der patagonischen Grasländer und Trockengebiete. Sie graben sich flache Baue, in denen sie tagsüber Schutz suchen. In der Nacht gehen sie auf Nahrungssuche. Im Fall einer Bedrohung ziehen sie Arme und Beine unter den Körper und pressen den Panzer an den Boden, so können Fressfeinde den weichen Bauch nicht erreichen, und der Rest ist durch den Panzer geschützt. Zwerggürteltiere sind Einzelgänger. In den kälteren Regionen ihres Verbreitungsgebietes fallen sie in eine Winterstarre (Torpor).

Die Nahrung der Zwerggürteltiere besteht aus Insekten, Würmern und kleinen Wirbeltieren wie Echsen oder Nagetieren. Gelegentlich nehmen sie auch pflanzliche Nahrung, beispielsweise Pilze zu sich.

Fortpflanzung
Nach rund 60-tägiger Tragzeit bringt das Weibchen ein bis drei (meist zwei) Jungtiere zur Welt. Diese werden nach rund sechs Wochen entwöhnt und erreichen die Geschlechtsreife im Alter von neun bis zwölf Monaten. Das höchste bekannte Alter eines Tieres in menschlicher Obhut betrug neun Jahre.

Bedrohung
Unter den Einwohnern Patagoniens genießt das Fleisch der Zwerggürteltiere einen ausgezeichneten Ruf, dementsprechend wird es gejagt. Die niedrige Bevölkerungsdichte in seinem Verbreitungsgebiet bewirkt allerdings, dass diese Tiere weniger gefährdet als andere Gürteltierarten sind und noch häufig vorkommen.



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