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tiger
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Tigerbank -1Zeugenbericht

gekürtzte Zeugenaussage von Frau Wang Yuhuan

TIGERBANK= Eine ca. 20 cm hohe Metallbank.
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Zeichnung von der Website: www.Falungong.de
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Das BÜRO 610 hatte am 5.März 2002 eine Großfahndung in der Stadt Changchun angeordnet nachdem Falun-Gong-Praktizierende durch Anzapfen des Kabelfernsehens auf ihre Verfolgung aufmerksam machten. Sie nahmen etwa 5000 Praktizierende fest.
In jeder Zelle des Internierungslagers waren mehr als 50 Praktizierende - sogar die Toiletten wurden benutzt um Menschen darin einzusperren.
Am 11.März 2002 wurde ich von Polizisten der Stadtpolizei in Changchun verhaftet und auf der Polizeistation in der Nähe von Caishenmiao Stadtbezirk Naguam in einen Eisenkäfig gesperrt.
Der Käfig war nur etwa 1.30Meter hoch so daß ich darin nicht aufrecht stehen konnte.
Am Abend des nächsten Tages wurde ich von den Polizeibeamten Gao Peng und Zhang Heng verhört. Sie fesselten mir die Hände mit Handschellen auf den Rücken und stülpten mir einen Leinensack über den Kopf.
Den Sack zogen sie dann mit einem Seil am Hals fest zu.
Ich konnte nichts sehen und nur noch schwer atmen. Dann schnürten sie mich eng zusammen und warfen mich in den Kofferaum eines Wagens.
Sie fuhren mich in die Berge in die Nähe von Jingyuetan. Es war ein Ort speziell zur Folter von Falun-Gong-Praktizierenden und viele wurde hier zu Tode gefoltert.
Herr Liu Haibo ein Praktizierender und Hochschulabsolvent wurde hier zu Tode gefoltert.
Sie hatten ihn nackt ausgezogen und ihn gezwungen nieder zu knien. Die Wärter führten anschließend einen extra langen Elektrostab in seinen After ein und versetztem ihm unaufhörlich Stromstoße - bis er schließlich starb.
Soviel ich weiß wurden hier 23 Praktizierende ermordet. Man hat sie in einem großen Loch in der Nähe begraben.
Eine hübsche weibliche Praktizierende Xiang Min sagte nachdem sie zurück ins Gefängnis gebracht wurde dass die Wärter sie dort vergewaltigt hätten und ihr gleichzeitig Stromschläge versetzten.
Polizisten brachten mich an den Ort in den Bergen.
Nach zwei Stunden Fahrtzeit etwa stoppte der Wagen. Mehrere Polizeibeamte zerrten an mir und stießen mich wiederholt. Ich taumelte hin und her. Sie schleuderten mich immer wieder gegen einen Baum.
Die Polizisten sagten mir öfter dass sie mich heute töten würden.
Nach mehr als zehn Minuten zu Fuß betraten wir ein Gebäude und liefen weiter bis wir in einen Raum kamen.
Dort nahm man mir den Sack vom Kopf und jemand sagte: Bereite dich darauf vor heute zu sterben. Niemand geht hier lebend heraus!
Ich war in einem kleinen Raum von knapp 6x2 Meter. Es war ein kleiner Tisch darin auf dem drei lange Elektrostäbe und ein Seil lagen und ein Bett stand darin.

Das Bett war für die Polizisten zum Ausruhen, aber selbst wenn sie erschöpft waren weil sie uns so gequält hatten hörten sie nicht auf uns verbal zu beleidigen.
Es war auch eine -Tigerbank- Folterbank darin. Die Polizei hatte alles für die Folter vorbereitet.
Mehrere Polizisten banden mich auf der Tigerbank fest und fesselten mir die Hände auf dem Rücken. Dann zogen sie meine Arme hinter die Bank.

Mein Oberkörper war mit zwei Metallbügeln fest auf der Bank fixiert, meine Füße wurden von zwei Metallringen festgehalten.

Die Polizisten begannen mich brutal zu foltern, sie zogen mir die Arme nach hinten und nach vorne und wiederholten das alle fünf Minuten.
Ich hörte meine Schulterknochen krachen. Die Schmerzen ließen mich beinahe ohnmächtig werden. Der Boden war von meinem Schweiß und meinen Tränen ganz nass.
Dann drückten sie meinen Kopf weit nach unten. Weil mein Oberkörper festgeschnallt war hatte ich das Gefühl mein Nacken bricht ab.
Ich spürte schreckliche Schmerzen in meiner Brust und meinem Bauch. Ich hatte das Gefühl zu ersticken.
Dann banden sie ein Seil an die Ringe meiner Fußgelenke und zogen daran, es waren unbeschreibliche Schmerzen. Gleichzeitig pressten andere Polizisten meinen Kopf weiterhin fest nach unten. Ich bekam heftige Krämpfe.
Diese grausame Folter wurde alle fünf Minuten wiederholt.
Mein Schweiß meine Tränen und Blut tränkten meine Haare und meine Kleidung.
Die unerträglichen Qualen ließen mich immer wieder ohnmächtig werden. Dann überschütteten sie mich entweder mit kaltem oder siedend heißem Wasser damit ich wieder zu Bewusstsein kam. Das heiße Wasser verbrannte meine verletzte Haut.
Nach vier Stunden Folter auf der Tigerbank war ich dem Tod nahe. Die Beamten stülpten mir einen Metallkübel über den Kopf. Jeder der sieben Männer zündete drei Zigaretten an und blies den Rauch unter den Eimer. Sie taten das mehr als eine Stunde lang.
Ich erstickte fast und verlor mehrmals das Bewusstsein. Dann übergossen sie mich mit kaltem Wasser. Bevor ich wieder ganz zu mir kam verbrannten sie meine Augenlieder mit den Zigarettenkippen.
Die Schmerzen waren furchtbar. Irgendwann waren sie diese Foltermethode satt und begannen stattdessen auf meinen Kopf einzuboxen.
Das Blut rann aus meiner Nase und dem Mund. Ich verlor zwei meiner Vorderzähne und mein ganzes Gesicht schwoll stark an und verfärbte sich blau-schwarz. Sie durchstachen mir auch das Trommelfell beider Ohren mit einem Bambusstöckchen; ich konnte zwei Wochen danach nichts mehr hören.

Gegen 2 Uhr morgens gingen die Polizisten schließlich schlafen als sie von den Folterungen müde waren.
Während der Tage in Polizeigewahrsam wurde ich dreimal am diesen Ort gebracht. Jedesmal war die Folter schlimmer als zuvor.

Die Polzei wollte verhindern dass andere die Verletzungen und das Blut an meinem Körper sahen und so zogen sie mir einen dicken Pullover und Hosen an, doch das Blut drang trotzdem durch. Sie zogen mir noch mehr Kleidung an aber das Blut drang immer noch durch.
Jeden Tag wurden wir nackt ausgezogen und Polizisten und männliche Gefangene starrten uns an und missbrauchten uns.
Einmal wurden allen Frauen in Haft wegen ihres Glaubens an Falun-Gong nackt an ein Holzbrett gebunden, die Beine auseinandergespreizt. Man ließ uns 26 Tage in dieser Position. Die Erniedrigung die wir durch Polizisten Gefängnisärtzte und männliche Gefangene erlitten ist unvorstellbar.
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Frau Wang Yuhuan starb am 24. September 2007 an den Verletzungen die sie bei der Folter in Polizeigewahrsam erlitten hatte.
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Zeugenaussage eines Häftlings:Die Abteilungsleiter zwangen uns Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen=
17.4.2008
Gewisse andere Häftlinge und ich haben verschiedene Methoden genutzt die Praktizierenden zu verfolgen. Wir befahlen ihnen für längere Zeit mit dem Gesicht zur Wand zu stehen; wir schlugen und traten sie und schlugen sie auch mit Gummiknüppeln. Der Wächter Sun Fengjun hatte uns für diese Grausamkeiten versprochen unsere Strafzeiten zu reduzieren. Deshalb taten wir alles was auch immer sie uns anordneten. Wenn wir ihre Anordnungen nicht befolgt hätten dann hätten sie uns geschlagen und unsere Haft verlängert.
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Foltermethoden an Falun Gong-Praktizierenden in Daging Provinz Heilongiiang 22. 4. 2008 =
Sitzfolter:
Das Opfer muss mit den Händen auf den Knien auf einem kleinen Stuhl sitzen und darf sich nicht rühren. Das dauert 18 bis 20 Stunden am Tag wobei sie ständig von Gefangenen beobachtet werden. Durch diese Folter wird der Rücken des Opfers ernsthaft geschädigt. Einige Praktizierende konnten nach dieser Folter nicht aufrecht stehen. sie konnten fast gar nicht mehr stehen. Durch das lange Sitzen wird das Gesäß ernstlich gequetscht. Einige Wärter benutzen auch Stühle mit Rippen sodass die Haut
des Gesäßes aufreißt und sich entzündet.
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NEWS 9.Feb.2009-go.orf.at=
China verspricht Aktionsplan fuer Menschenrechte.
China arbeitet laut seinem UNO-Gesandten an einem Aktionsplan fuer Menschenrechte der allen Regierungsbehoerden Ziele vorschreiben soll. Der Plan werde derzeit von etwa 50 Regierungsstellen erarbeitet und solle bald oeffentlich gemacht werden sagte Li Baodong heute bei der Vorstellung von Chinas Staatenbericht vor dem Genfer UNO-Menschenrechtsrat.
Li Baodong sprach von Fortschritten aber auch von -Herausforderungen- beim Schutz der Menschenrechte in China.
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